13.25 Milde, Barmherzigkeit und Güte

 

 

 

 

 

 

 

 

BETENDER RUF

 

Milde, Barmherzigkeit und Freundlichkeit

Facetten, die zweifellos  - je nach unserer Bewusstseinskapazität – über dem Leben ... – gravitieren.

Und wir könnten diese Worte sagen, um die Sorgfalt zu rechtfertigen, die an diesem Ort über diesem Universum ausgeübt wird.

 

Und wir interpretieren, dass es Milde, Barmherzigkeit und Güte gegenüber den Lebenden gibt... zu dem Zweck und um das Schöpfer Mysterium zu erkennen.

Es ist sicherlich eine sehr kleine Form oder Formel.

Wir sind sehr klein.

 

Und dieser Ruf – Milde, Barmherzigkeit, Güte  – könnte auch verstanden werden als... eine Haltung der Vergebung gegenüber dem Menschlichen, dem Lebendigen, so als ob wir ständig gegen das Gesetz des Lebens verstoßen würden.

Und das könnte bewirken, dass wir uns schuldig fühlen…

 

Vielmehr interpretieren wir, dass die Milde diese Fähigkeit eines Schöpfer Mysteriums ist, das unsere Entwicklungen, unsere Abhängigkeiten, unsere „Unbarmherzigkeiten" anzunehmen weiß ..., aber nicht, weil wir ein Verbrechen begangen haben.

 

Genauso könnte man die Barmherzigkeit als die Liebe interpretieren, die ausgegossen wird, die so groß ist..., dass sie uns erreicht. Und wir brauchen sie, denn sie ist die Quelle des Lebens.

 

Und das Gute läge in der Sammlung aller Ressourcen, aller Mittel, die die Schöpfung zur Verfügung gestellt hat und ständig zur Verfügung stellt.

 

Das entbindet uns nicht von der Verantwortung. Natürlich tut es das nicht.

Aber wenn wir uns in diese Art von Güte, Barmherzigkeit und Milde hineinversetzen, müssen wir nicht vor Irrtümern fliehen, wir müssen keine Strafe fürchten, wir müssen uns nicht vor Gedanken verstecken... sondern wir entdecken unsere Fehler, Mängel, Abweichungen... und bringen sie in Feinabstimmung mit dieser Milde, dieser Barmherzigkeit und dieser Güte.

 

(2 Min. Stille)

 

Es liegt nicht in unserer Natur, uns im Irrtum, im Schrecken, in der Angst zu üben…

Die Funktion unserer Natur ist, zu entdecken, zu lernen, sich zu freuen, zu spielen.

Das mag sehr idyllisch erscheinen, aber... das ist es nicht. Das ist es nicht, und es ist die Referenz angesichts dieses wettbewerbsorientierten, beklommenen, ängstlichen, sicheren Lebensstils... mit Vorurteilen, Diskriminierungen, Kriegen.

 

Eine verurteilende Denkweise bringt uns mehr und mehr in unlösbare Positionen, in unveränderliche Positionen... obwohl uns ein Universum voller Innovationen, zu entdecken, zu begreifen zu evolutionieren geboten wird.

 

 

Wenn wir unter befreienden Prämissen handeln, jene, die uns den Flug der Vorstellungskraft, der Fantasie, der Kreativität erlauben…, brauchen wir weder die Schuld noch den Fehler fürchten.

Das sind etablierte Vorurteile, um eine Werteskala zu etablieren, nach der die Mächtigen die Regeln bestimmen, indem sie das befreiende Schöpfer Mysterium verdrängen und die Freiheiten einführen: jene mageren Reste, die die Mächtigen zulassen, immer im Austausch für einen Nutzen, einen neuen Nutzen.

 

(19 Min. der Stille)

 

Die Schöpfung erwartet von dem Lebendigen einen ständigen Glanz.

Die Schöpfung, das Mysterium, erfleht vom Gläubigen eine vorbehaltlose Beteiligung, ohne Reserven noch Angst.

 

(7 Min. der Stille)

 

 

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