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BETENDER RUF


 

 

Wenn… unsere Möglichkeit und Möglichkeiten im Leben von den Resultaten abhängen würden, die die Spezies realisiert hat, dann würde man wahrscheinlich nicht überleben.

In anderer Form gesagt: Wenn man von uns in Übereinstimmung mit unserer Natur Rechenschaften für Resultate und Art und Weisen zu tun, zu leben, da zu sein, unseren Gaben, unseren Fähigkeiten fordern würde… dann könnten wir als Spezies nur wenig beisteuern.

Demgegenüber ist es mit dem menschlichen Bezugspunkt üblich, dass man gegenseitig Resultate, Leistungen, Verhaltensweisen fordert. Und wenn diese mit meinen Kriterien übereinstimmen, gut, wenn nicht, schlecht.

Es ist auch für gewöhnlich so, wenn ich etwas erreichen will, dann muss ich freundlich sein, richtig? Aber das wird kaum bemerkt. Wenn ich demgegenüber nicht das erreiche, was ich will oder was nach meinem Geschmack ist, dann drücke ich schlechte Laune aus oder ich werde frech oder unverschämt oder ich drücke Distanziertheit oder Distanz aus.

Behandelt uns so die Schöpfung?

Warum fordert jeder vom anderen eine Inszenierung, ein Verhalten? Und vor allem urteilt jeder über jeden… mit einer Strenge, die an Wut grenzt oder manchmal an den Groll, was die Einigung, die Versöhnung sehr schwer macht.

Es scheint so, dass jeder einzelne –als wäre es ein Fluch-, den er in seinem Bewusstsein hat, dass die anderen –alle- nach seinem Ebenbild sein müssen.

- Nein, nein. Also sehen Sie mal. Es war: „Nach dem Ebenbild Gottes“.

- Ah! Aber ich bin doch ein Kind Gottes!

- Ahhhh!...

- Also müssen Sie “nach meinem Ebenbild sein” –sagt jeder einzelne.

Wodurch… „wie kann ich Sie bestaunen?” Mit anderen Worten: Die Eintracht, die Harmonie… sind nicht möglich… Sehr schwierig!

Sogar das Wesen mit sich selbst. Aber wenn man sich nach Freundschaften und Zuneigungen gruppiert, etc., fängt es an, dass sich dieses ‘Miss-fallen’, diese ‚Un-zufriedenheit’ ergibt, in der jeder einzelne vom anderen auf seine Art und Weise fordert, dass der wie er selbst sein solle.

Der betende Sinn teilt uns mit… was bereits bekannt ist, ja, aber manchmal muss man in den Offensichtlichkeiten rückfällig werden. Er teilt uns mit, dass die Schöpfung sich durch das Leben und die Biodiversität ausdrückt, um das Leben zu amplifizieren und um es zur Kontemplation zu bringen. Und dafür wird jedes Wesen, das kommt, mit Ressourcen, Mitteln, Sympathien, Antipathien, Manien etc. versehen, die es ausdrücken, manifestieren… und übermitteln muss. Weil es notwendig ist, weil es gebraucht wird.

Das versteht man für gewöhnlich… aber man teilt es nicht und noch weniger wird es erfahren.

Auf dieser Basis beharrt der betende Sinn auf die „zuvorkommende Akzeptanz”, nämlich die Rolle, die Position und die Funktion anzunehmen, die auf jeden einzelnen fällt, indem er damit dergestalt interagiert, dass jeder einzelne wirklich das Vehikel ist, das er sein muss, ohne dass er darin zum Stillstand kommt wie: „Also ich bin eben so!”, und sich in ein Instrument der Macht verwandelt. Nein, sondern: „So präsentiere ich mich, aber… indem ich evolutionierte, mich verändere, lerne.”

 

(2:30 Min. der Stille)

 

Anzunehmen –im Prinzip als Vorschlag- dass alles Lebenden aus einem schöpferischen Mysterium hervorgeht, welches wir vor den Big Bang platzieren können; nach dem Big Bang der Wechselfall, der Zufall, das Glück … –wie immer man will-; wenn wir diese Möglichkeit berücksichtigen, dann haben wir in dieser Diversifikation etwas gemein: unseren Ursprung, unsere Funktion. Es gibt etwas in dem anderen, in der anderen, in jenen, in denen, was mir vertraut vorkommt, was vielleicht etwas von mir widerspiegelt. Was mir die Klarheit gibt, mich Teil von einem Ganzen zu fühlen.

Wenn dieser Vorschlag in einer pragmatischen Art und Weise beibehalten wird, dann werden wir genau dann, wenn wir mit einem Vorurteil anfangen, einem Urteil, einer Strafte… ah(!)in diesem anderen mit dem wir arbeiten, mit dem wir teilen, mit dem wir zusammenleben etc. sicherlich etwas von uns finden; in diesem anderen aufgrund dieses gemeinsamen Kerns etwas von uns finden… und aufgrund dieser allgemeinen Funktion, die jeder Einzelne beisteuern wird.

Es ist so, als ob man in einer anderen Sprache sagte: „Was will mir diese Situation sagen? Was will mir dieses Problem sagen –wenn denn das Problem überhaupt existiert- oder diese Unannehmlichkeit oder dieses Unwohlsein? Was sagt mir das? Und was muss ich sagen, um zu klären, um zu verbessern, um zu erleichtern…?“

Ja. Ja, wir gehen mit den Vorschlägen immer weiter runter… nach einem minimalen Erfolg strebend. „Minimal.”

 

(2:30 Min. der Stille)

 

Wir könnten wahrscheinlich sagen, dass wir uns in einem Moment der Spezies befinden in dem die Sensibilitäten der Menschen ganz besonders egoistisch werden, besonders fordernd, indem sie Resultate und persönliche Äquivalenten suchen –so wie wir es am Anfang sagten- und das kann man jedwedem Ort testieren, wenn man generalisiert.

Zweifellos ist der Krieg –ja, der Krieg- dieser Lebensart der, der diese Sensibilität trägt. Von daher kommt der betende Sinn, um uns daran zu erinnern, dass wir keine Wesen des Krieges sind; dass unsere Sensibilität flexibel sein muss, anpassungsfähig, nachsichtig; dass wir uns anstrengen müssen, um ein Minimum an Gelassenheit zu erzielen, um die Handlungen, die Präsenz und die Verhaltensweisen des anderen zu erkennen…

Aber sie akzeptieren… ohne Versklavung, ohne Forderungen: „Jetzt liebe ich Dich, jetzt nicht. Jetzt interessierst Du mich, jetzt nicht.” Denn wenn wir das nicht machen, dann würden wir in das „Benutzen und Wegwerfern” verfallen oder wir verfallen darein, „Reste“ zu sein, die einen von den anderen. Reste: Das, was über ist. „Du bist mir zu viel, aber wenn es mich interessiert… dann kommst Du mir zu pass.” Und so sind die einen in Bezug auf die anderen über.

Und wahrscheinlich, wenn sich jeder einzelne in der Gesamtheit wieder in der Rolle, der Position, die in diesem Moment, der auf ihn fällt, einfindet, sich positioniert, dann …

Das heißt: Wenn sich jeder an seinem Platz befinden würde, weil er ihn hat… ohne dass das einen Blick auf Leistung, auf Gewinn provoziert.

 

Wenn wir nur einmal kurz hinsehen können wir bemerken… einige mehr als anderen, dass sie mit Gewehren beladen gehen. Sie lassen uns nichts durchgehen! Sie schießen von überall her auf uns!

- Weil Du gesagt hast, weil Du gesprochen hast, weil Du kommentiert hast, weil Du versprochen hast…

- Heee! Heee! Heeee!... Und Du auch.

- Ja, ich auch, aber jetzt bist Du es.

- Ach! Ach!...

 

Hör mal, existiert das Mitleid? Existiert die Barmherzigkeit? Oder sind das Dinge… aus alten Theorien von Gott? Existiert die Güte...? Oder sind das Dinge aus Kindermärchen?

„Heute gebe ich Dir einen warmen Kuss, weil Du Dich gut betragen hast. Aber umgekehrt gebe ich Dir heute einen kalten Kuss, weil Du nicht auf der Höhe warst.”

 

So wie man einen Hund abrichtet, so erzieht man in derselben Art und Weise eine Person:

„Wenn Du Dich gemäß meines Kriteriums gut verhältst, dann vertragen wir uns. Wenn nicht, dann werde ich Dich mit der Peitsche bestrafen… oder mit meiner Gleichgültigkeit oder mit meiner Kritik oder mit meiner Strafe.“

Bis an die Zähne bewaffnet streift jeder herum und weicht urteilen, Vorurteilen, Gesichtspunkten aus… Und jeder einzelne zweifelt und ist unentschieden und versucht jenem zu gefallen, den anderen nicht zu belästigen, vorsichtig mit dem zu sein oder wachsam vor jenem, jenem oder jenem anderen.

Ein heftiger Satz qualifizierte vom Gesichtspunkt der Schöpfung aus die Menschheit. Ein ziemlich heftiger Satz… qualifizierte das Verhalten der Spezies: „Schlangennest.“

Ja, und eigenartigerweise sind die Schlangennester nicht so furchtbar wie man es erwarten könnte…, aber wenn es mehrere gibt schon.

Aber wir sind keine Schlangen. Es gibt überhaupt keinen Grund, uns wie diese Wesen zu verhalten, wenn diese sich in einem Zustand der Angst befinden.

Wir sind mit Optionen, mit Möglichkeiten, mit Befähigungen versehen. Und wir wissen, wenn wir belästigen(!), wenn wir stören, wenn wir verletzen, wenn wir missachten. Es kann irgendeinen Ausrutscher geben, bei dem das Wesen das nicht bemerkt, aber das ist nur gelegentlich.

Manchmal –mehr als manchmal(!)-… kontempliert man die Wesen als Messerschärfer.

Und wenn man eine gemeinsame Arbeit zu tun hat, weil es ein Teil unseres Lebensgutes ist, dann sind die Messer überflüssig, dann hat die Apathie keinen Platz, die Trägheit ist nicht präsentabel, die Rechtfertigung ist… nicht einzuordnen.

Infolgedessen muss jeder einzelne ein Kriterium der Universalität und der Besonderheit haben, der Verantwortung dieses Kriteriums, um ein wirklich erbauliches Zusammenleben begründen zu können. Und nicht ein Zusammenleben von „Klarheiten-Dunkelheiten“: Klarheiten, die nicht total klar sind und Dunkelheiten, die so weit gehen, absolut kein Licht zu haben.

Die Strafe ist leicht; der Auslöser ist bereit, die Lanze, das Messer sind bereit …

Es kann übertrieben erscheinen, aber… so wird gedacht, lehnen Sie sich gut hinaus, schauen Sie genau hin, passen Sie Ihre Sehschärfe an.

Und das Visuelle ist damit angepasst, indem man kontempliert, man wird wahrscheinlich… wahrscheinlich mehr als eine Angst haben: Angst vor sich selbst, was der andere denkt, was er fühlt, was er macht, wie es gemacht wird …

Wir müssen eine Qualitätskontrolle unseres Bewusstseins fördern, unsere Positionierungen, unsere Tendenzen. Uns nicht in Vorurteilen und Gewohnheiten verankern… und in dem gewöhnlichen „also der oder die ist eben so”„so ist es eben”… ein Komfort-Modell, in dem jeder einzelne seine Ruhe auf Kosten irgendeines Leidens bei jemand anderem sucht.

Aber klar, jeder hat gleichzeitig sein: „Ich war es nicht! Ich war es nicht! Ich habe nichts damit zu tun! Nein, das ist nicht meine Schuld! Ich bin nicht verantwortlich! Ich nicht…!”

Es war niemand!

Also wirklich, diese Reaktionen verursachen Entsetzen… wegen der Unverantwortlichkeit der Antwort, wegen dem Unwiederbringlichen –wahrscheinlich- dieser Position.

So wie das Sprichwort sagt: „Sich die Hände in Unschuld waschen.” Aber niemand… Nein, nein, nein!

 

Und genauso scheint es so oft zu sein, dass jeder das hört, was er hören will… Und wenn nicht, dann denkt er es sich aus –dass er oder sie es gehört hat- und infolgedessen entscheidet er oder sie ohne zu überprüfen!

Hee! Heee! Heeee, hee!

Ja. Die Interpretation ist frei, aber interpretieren Sie, wenn Sie sicher dessen, was sie hören, sicher sind. Und das, was man hört ist nicht nur das, was gesagt wird oder was Sie sich selbst sagen oder was Sie selbst denken, sondern… was die anderen sagen! Das zählt auch.

- Ich hörte, verstand, fühlte, dachte, leitete ab… und ich übte mich in und ich …

- Warte mal, warte mal, warte mal! Warte mal einen Moment! Und das hast Du alles überprüft?

- Nein, für mich war das klar.

- ¡Ach! Für Dich war das klar. Sieh mal einer an! Nur Deine Gussform zählt. Die anderen Gussformen zählen nicht.

 

Verdichtete steinige Wege der Verwirrungen in der Zusammenarbeit. Und alles, weil man nicht in der Lage ist sich zu identifizieren, jeder einzelne in seiner Position. Und sich mit Respekt und Bewunderung zu sagen, was man… für den anderen fühlt.

 

(5 Min. der Stille)

 

Und in diesem Panorama der „Klarheit-Dunkelheit” –wenig Klarheit und sehr dunkel- wird vom betenden Sinn her vorgeschlagen, eine persönliche Bewertung vorzunehmen, um zu sehen, wie es um die Werte steht, die man hat! Die man behüten muss! Die man teilen muss! Die man überreichen muss! Wie steht es um sie. Was macht man aus ihnen? Welches ist ihr Grad an Disponibilität. Wie kann man sie ausüben, ohne sie zu verlieren.

 

Der Wert ist da. Jedes Lebewesen ist ein laufender Wert. Aber man muss ihn ausüben, man muss ihn geltend machen!

Ich kann meinen Wert nicht auf der Basis von nicht… oder vor der Furcht nicht zu beleidigen verlieren!

Was ist das für einen Hüten?

 

Es ist mehr als möglich sich in dem zu üben sich zu identifizieren, sich zu zeigen… ohne Angst, bestraft zu werden!

Nicht auf den Wert verzichten, den man uns gegeben hat, um einen Ärger oder die Schelte oder das Unwohlsein des anderen zu vermeiden. Vielmehr unseren Wert zeigen und auf dass er wertgeschätzt wird! Sich aufgrund von Offensichtlichkeiten, durch Gefälligkeit, durch Engagement und Dispositionen Respekt verschaffen: ohne Übermaß!

 

Tropfen… der Ehrlichkeit… fordern ihre Gegenwart.

 

 

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