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BETENDERRUF


 

(10 Minuten der Stille)

 

Die Absicht der persönlichen Forderung eines jeden Tages… pflegt in jedwedem Augenblick… mit der Klage zusammenzustoßen. Und das führt zu einer bestimmten Mutlosigkeit… und auch zu einer Rechtfertigung, um die freudige Stimmung eines jeden Tages zu verringern. Es fördert auch das Verhalten, das eigene Kriterium aufzuzwingen und so macht man die Kriterien der anderen nichtig.

Wie wir sehen ist es ein Tagesbeginn, der schon traumatisch, psychologisch schädlich ist.

Und darauf weist uns das Gebet hin, damit wir von der Idee zu überzeugen ablassen, welches eine Form ist –wie das Wort sagt „mit besiegen (span. ‚con-vencer‘)”: von streiten, von gewinnen. Lassen Sie uns die Klage auflösen oder lassen wir sie weniger werden; die Mutlosigkeit für später, für um 22:00 nachts und halten wir die Absicht der Stimmung des Wachwerdens gut fest, die es uns erlaubt, dass wir uns freuen, die uns Hoffnung verleiht oder… oder weniger! Oder weniger, aber es gibt eine bestimmte Absicht, denn… wir sind zum Leben zurückgekehrt!

Es ist auch interessant, um dieser Position zu helfen, keine Pläne für die Eroberung der Arktis zu machen, während man gleichzeitig die Treppe säubert… und man den Quijote ins Armenische übersetzt. Es ist wichtig, weniger ehrgeizig zu sein.

Aber es ist auch richtig, dass man manchmal so wenig ehrgeizig ist, dass man nicht ehrgeizig ist und alles verbleibt bei einem Spaziergang. Nein. Versuchen sich selbst zu bewerten und dass man nach ein wenig mehr strebt: Einen Grad mehr Güte, ein Grad an mehr Verantwortung, eine größere Hingabe und mehr Lust.

Weil sich darin… der Genuss befindet… beizutragen!

Weil sich darin der Genuss der Hilfe befindet.

Weil sich darin… das Erwachen zu dem befindet, was die anderen beitragen.

Weil sich darin der Sinn unseres SEINS, WESENS und DASEINS befindet. Und das erfüllt zu sehen erfreut uns und erfreulicherweise heben sich der Humor und die Stimmung besser.

„Ein guter Tag.”

 

Wenn wir diese betenden Erwägungen beachten werden wir auch bemerken, dass die Quantums, die wir zum Wachsen in diesem Sinne beitragen, aus unserem Leben einen Genuss machen. Sie machen aus unserem Urteil… ein Ent-urteilen (span. ‚des-juicio‘). Wir hören auf zu urteilen. Wir fangen an zu akzeptieren, mit kreativem Geist!

Und unser Interesse und persönlicher Protagonismus… lösen sich auf und sie verschmelzen mit den anderen Interessen. Und so werde ich permeabel, ich werde Nähe, ich werde innerlich.

 

Das bringt mit sich, dass ich mich nicht anstrengen muss darin, ehrlich zu sein…; dass ich es sanft ausüben kann, ohne Argwohn, ohne Vorurteile, indem ich Vertrauen in meine Umgebung habe, wissend, dass… mein Beitrag in all diesen Schattierungen nicht hier bleibt(!), sondern dass er sich wie ein subtiler Wellengang ausdehnt, ähnlich der Wellen, die sich erzeugen, wenn etwas in ein stilles Wasser fällt.

Vibrationen, die an ein anderes Gestade kommen, die sich in die Erde hineinbegeben, die das Leben einhüllen wie Borten.

„Es stimmt.” Es stimmt, dass es so geschieht, auch wenn unsere Sinne… gerade Mal zur nächsten Ecke reichen… oder bis zum Nachbarn bringen.

 

Wenn die Disposition ein Beitrag davon ist nicht zu überzeugen, nicht mutlos zu sein, von sich sehr wohl anpassen, davon, das Bewusstsein zu erweitern…, dann übermittelt uns der betende Sinn die Offensichtlichkeit –wenn wir uns so zur Verfügung stellen- dass wir einen Hauch werden wahrnehmen können, einen Hauch, der uns anstößt, der uns fördert, den wir vorher nicht bemerkt haben oder den wir vorher nicht gefühlt haben oder den wir vorher für…exklusiv unseren gehalten haben.

Und mit diesem Verhalten können wir… andere belebende Empfindungen wahrnehmen: Renovierte Kräfte, ein interessiertes und gemeinschaftliches Vorhaben, ein genussvolles Vorgehen.

All das… gefühlt von innen, aber wissend, dass es von außen kommt. Das vielleicht –sicherlich- immer da war und immer da ist(!), aber was man nur selten wahrnimmt… weil man sich nur selten in dieser Disposition befindet.

Ach! Den Hauch des Lebens fühlen. Den Hauch des Lebens fühlen, da man aus ihm kommt, da man aus dem Schöpfer Mysterium kommt, das auf unsere erlösende Fähigkeit vertraut(!)…, dass wir auf dem Laufenden sind, um ohne „noch zu erledigende Dinge“ zu leben.

 

Mit-Fühlen (span. con-sentir), das bedeutet, mir  zu erlauben (span. consentirme) diesen mysteriösen Hauch wahrzunehmen, meine Disposition … und meine Position als Erbe der Schöpfung anzunehmen, die mit Ressourcen, Mitteln, Möglichkeiten dotiert ist.

Indem ich  mich fühle (span. ‚con-sentirme‘) hören der Hedonismus und die persönliche Wichtigkeit auf sich auszuüben… und es vibriert der Sinn meiner universellen Position.

 

Wenn man erlaubt, wenn man sich fühlt (span. ‚con-sentirse‘), dann fühlt man, dass Mysteriöse Aufenthalte bei mir sind, die Leben bewahren und die zweifellos Vertrauen in unsere Gaben, Ressourcen und unsere ‚Verrichtungen‘ haben.

Zu bemerken, dass ich mit(!) bin –ja- und in(!) jetzt…

Ich lasse… vollständig zu (span. ‚consiento.‘)

 

Auf die gegenseitige Verbindung und das gegenseitige Vertrauen setzen… bedeutet in der sensitiven Erfahrung zu konkretisieren, dieses mit-Sinn (span. ‚con-sentido‘), mit-fühlen (span. ‚con-sentir‘)… was in der Lage ist, uns so weit weg zu bringen, dass es weiter weg als weiter weg ist.

Und gleichzeitig wie wir uns einzigartig fühlen, fühlen wir uns verschmolzen… mit dem Baum, mit der Erde, mit dem Wasser, mit dem Licht …

 

 

 

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