Unzufriedene Menschheit

 

BETENDER RUF

 

(5 Minuten der Stille)

 

Eine fortschreitende Klage… bespritzt die Aktivität der menschlichen Spezies.

Ein fortschreitendes Zittern des Protestes, manchmal ist es notwendig, aber… in Wirklichkeit ist es ein Ausdruck der Unzufriedenheit.

„Unzufriedene Menschheit.”

 

Es scheint manchmal so, dass aus dem Tiefsten der Beschaffenheit des Wesens, das… sucht, dessen Glanz, dessen Pracht(!) herausströmt, wenn es sieht, dass die fortschreitende Zerstörung seine Horizonte verdunkelt.

Bei anderen Gelegenheiten lässt der Anschein… ohne zu bestätigen, vermuten, dass es Handgriffe von Mächtigen, von Geschickten, von Plünderern der Spezies sind, die die Unruhe, die Verzweiflung und die Suche beleben. Und sie machen das wohlwissend, dass sie etwas anzubieten haben –so wie das Sprichwort sagt- „der gleiche Hunde, aber mit einem anderen Halsband”.

Jedweder der beiden Möglichkeiten –innerhalb von… Tausenden von Variablen, die für diese befleckte menschliche Unbequemlichkeit eine Erklärung hat- lässt uns mit dem Zweifel zurück, egal wie die Erklärung auch sein mag, ob wir uns entweder angesichts einer Herausforderung befinden, in der es ein Ruin ist… in dem bekannten und anerkannten zu verleiben, oder ob man sich an das Unbekannte, das Innovierte, das Renovierte, das Mögliche heranwagen sollte!

 

Der Betende Sinn weist uns auf diese instabile Bewegung der Spezies hin, die…         –gemäß des Gebets- den Hauch sucht; sie sucht den Hauch, der ohne Materie Illusionen, Projekte der Vorstellungskraft erzeugt, der die Notwendigkeit der Schönheit erzeugt, der die genussvolle Teilhabe der Hilfe fördert.

 

Es ist in diesen Zeiten der Ungereimtheiten, wann man ein unerwartetes Ereignis erahnt. Dann ist es, wann sich das Wesen am besten bewusst wird, das es sich in Koordinaten befindet, die nicht… die nicht die sind, die es gedacht hat.

Dass es etwas, jemanden ‚Jemande’ mehr gibt…

Dass sich in einem anscheinenden Aufenthalt hin zur Abdrift die unsichtbaren Ressourcen der Schöpfung befinden. Vielleicht… darauf wartend, wie eine Strategie der Liebe, dass sich das Wesen aufgrund seiner eigenen Unfähigkeit bewusst wir, dass es verbunden ist mit einer Schöpfung. Dass es nicht Herr von ihr ist. Dass sie ihm nicht gehört. Dass es nicht kann, nicht darf, dass… sie nicht seiner Herrschaft, der Evolution unterliegt, sondern dass es andere Aufenthalte gibt: die, die uns kennzeichnen, die, die uns auf die Kurse hinweisen, die wir nehmen sollen.

 

Die beunruhigende Verzweiflung der Entscheidungen… hin zu Extremen und Extremen, die eine nicht existierende Sicherheit und eine überwältigende Possession sucht … all das ist Produkt einer Knappheit der Seele, einer Knappheit des Geistes, eines Überhörens der Hinweise, der Bezugspunkte des Schöpfer Mysteriums.

 

Die Macht, die sie –einige Wenige- anhäufen, ist „in jeder Hinsicht” so so groß –in jeder Hinsicht-, dass die es möglich machen, dass die Sinne und das Fühlen vieler diesen wenigen ausgeliefert ist.

Also auch diese wenigen stellen sich in Frage. Sie befinden sich nicht in dieser genussvollen Zufriedenheit. Ja, sie befinden sich in der mutigen… und genussvollen Sicherheit der Gitter. Aber sie heulen auch, weil sie einen Hauch fühlen oder wahrnehmen oder aufnehmen, der ihre Allmacht rechtfertigt(!), die ihm (dem Wesen) den Wert einer mächtigen Heiligkeit gibt, die… durch die Schöpfung erwählt wurde.

Ja, sie denken sich das häufig aus, häufig deuten sie es an, aber… sie wissen, dass es nicht so ist.

Man kommt zu diesem „reduktionistischen” Zustand, in dem die Person auf den Reiz-Antwort erwidert, auf konditionierte Widerspiegelungen, auf Experimente mit der Bevölkerung, auf Überprüfung von Offensichtlichkeiten, um dahin zu kommen, Studien zu publizieren, die seit Jahren kommen, um zu zeigen, dass der Hunger den Intelligenzquotienten verringert und die kognitive Fähigkeit vermindert.

War die Studie notwendig?

Dieses Beispiel dieser Studie –und andere, aber dieses ist wie Ursache-Wirkung- gibt uns ganz klar zu verstehen, wie ein großes Laboratorium von einigen wenigen gehandhabt, kontrolliert, examiniert, bestimmt, informiert wird, das heißt… diejenigen falsch informiert, die keinen Zutritt zur Kontrolle, zur Herrschaft haben.

Und die Errungenschaften dieser privilegierten(?) Positionen… sind, dass der, der sich nicht in diesen Positionen befindet, glaubt, dass er frei ist, dass er tun kann, was er will, dass er seine Zukunft ausarbeiten kann, dass er seine Gegenwart vorbereiten kann…

Eine durch die eigene Spezies domestizierte Spezies.

 

Wenn der Betende Sinn uns auf diese Situation der Spezies hinweist, ist es zumindest eine Anregung, damit jedes Wesen „sich überprüft“, damit sich jeder Gläubige nach seinem Glauben fragt, damit jeder Betende sein Gebet bewertet... und seine Notwendigkeit nach ihm (dem Gebet).

 

(6 Minuten der Stille)

 

Zu uns kommen die Hilfen der Schöpfung, nein… nicht wegen der Angst und deswegen, Zuflucht zu suchen! Das wäre vorübergehend. Wenn die Ruhe kommt, würde das Wesen erneut zu seinen… Kräften zurückkehren! Wenn wir uns als Referenz entdecken und durch die Schöpfung referenziert –ohne die Flucht durch die Angst, sondern mit dem betenden Beistand-, wenn wir die Zweifel unserer Positionen ausräumen können, die Schulden unserer Vorgänger begleichen, Dank für unsere Präsenz sagen und ein außergewöhnliches Beispiel gebendes Wesen von dem sind, was geschieht.

Und aktive bezeugende Zeugen eines Tuns, der sich darin amüsiert zu tun (der Zeuge), der angesichts  des Schönen der Handlung wiedergeboren wird, der sich angesichts der Verzweiflung wiederbelebt.

Sich entdecken lassen…

Die Überheblichkeit wegen dem, was man findet, was man kontrolliert, was man beherrscht, zu unterlassen, von ihr abzulassen. Zu bemerken, dass „SIE uns…“ all das erlaubt haben.

Es ist leicht, in die Geltungssucht zu verfallen, in den Personalismus der Errungenschaft, in die Servilität des Erfolgs.

 

Zulassen, dass uns die Mysterien „der tiefsten Seele” in ihrer überlegten Betrachtung überschwemmen, dass SIE uns entdecken. Und wenn wir uns entdeckt fühlen, zeigen SIE uns die Ressourcen der Unendlichkeit, die transzendenten Mittel, die fundamentale Vorsehung, die uns beisteht!

 

(7 Minuten der Stille)