45. Die Vorsehung verleitet usn hin zur verschworenen Kommunion

 

BETENDER RUF

 

(6:30 Minuten der Stille)

 

Es ist beeindruckend, den Mond zu leben, wie er mit seinem Licht unsere Dunkelheiten unter die Lupe nimmt.

Die Sprache, die Worte, die Verhaltensweisen beeindrucken, die… etwas(!) zeigen, die… etwas(!) sagen wollen, die aber nicht dahin kommen, ihre Botschaft zu vervollständigen.

Genauso wie der Empfang dessen beeindruckt, was gesagt wird, was man versteht. Das sind für gewöhnlich immer häufiger Verzerrungen dessen, was sich zeigte.

Außerdem, als ob das noch nicht reichen würde, fordert, bittet… das Fühlen eines jeden Einzelnen…, dass das Fühlen der Anderen in dieser und der anderen Form sein soll. Wenn das nicht so ist… also dass weiß man schon: die Uneinigkeit, die Unbequemlichkeit…

 

Vielleicht ist dieser Bezugspunkt des Turms zu Babel, als er fällt… und alle beginnen sich in anderen Sprachen auszudrücken, ein Beispiel dafür, wie jede menschliche Gruppe, jede menschliche Einheit eine Art und Weise hat, sich auszudrücken.

Aber…!

Das „Aber” ist der angemessene interpretierende Empfänger. Das „Aber”, also in dem Ausdruck zeigt sich ein Teil –„Teil”- dessen, was man sagen will oder –besser gesagt- was man würde sagen wollen. Und das „Aber” ist das, was von denjenigen gefordert wird, von denen wir annehmen, dass sie zuhören…

„Wir nehmen an, dass sie zuhören”, denn –auch für gewöhnlich-, wenn man zuhören muss, denkt man an das, was man antworten wird, wodurch man nichts weiß, was gesagt wurde.

 

Das ist ein bisschen –ein bisschen- das Panorama, das man jetzt leben muss. Das ist nicht ganz neu, aber es hat sich verschärft, es hat zugenommen. Die sogenannten „Medien” haben kaputt gemacht, sie haben die Worte bis zu den Buchstaben zerteilt.

Und in der Ära der… Kommunikation(?) scheint es so, dass bei jedweder Botschaft immer kommuniziert würde. Es gibt das Signal davon, „verbunden zu sein“.

 

Und wenn man nicht wachsam ist –ja, wachsam-, wenn man nicht wachsam ist, hüllt Dich ein feines und dünnes Netz von diesem, von jenem, vom anderen… ein und macht Dich zur Dienerschaft. Es macht Dich… ja, es macht Dich verantwortlich, nicht wie eine Evolution, sondern es macht Dich verantwortlich für das, was verstreicht, was geschieht. Da man jetzt großräumig mit dieser Pandemie lebt.

Das Resultat ist, dass die Information und die Kommunikation, die Medien –die großen und die kleinen- das Wesen einhüllen und sie es schließlich verantwortlich dafür machen, was geschieht.

Und klar, wenn man verantwortlich ist für das, was geschieht, muss man es bestrafen.

Das ist die Sprache des Menschen: „Du warst verantwortlich… –um nicht zu sagen „der Schuldige.“ Man wird Dich bestrafen müssen.

Da es schwierig ist, alle gleichzeitig einzusperren, sperren wir sie in ihren Häusern ein.

 

Und was macht –nicht in diesem konkreten Fall, aber im alltäglichen Fall-, was macht das Individuum?

Es findet sich verstrickt zwischen Sprachen, Daten, Zeichen… und „abgewertet” fordert und bittet es um etwas mehr als Hilfe. Und es stellt selbstverständlich die Anderen so dar, als wären sie für seine Situation verantwortlich.

Wie wir hören können, ist das ein wirkliches Wirrwarr.

Das ist kein feines Flirten zwischen dem, was ich denke, ich Dir sage und zuhöre und in Folge dessen spiele ich mit den Intentionen, den Wünschen und den Vorschlägen, wissend, dass wir uns in Einklang bringen, aufeinander abstimmen! Nein, nein. Die allgemeine Aktualität ist der ALARM zwischen Angst und Aggression.

Derjenige, der Angst fühlt, kann aggressiv sein –er ist es(!)-, um sich vor der Aggression zu verteidigen, die ihm die Angst erzeugt.

 

Der Betende Ruf versetzt uns in einen Aspekt des Scheidewegs, der einer speziellen Aufmerksamkeit bedarf.

Und er fordert uns auf, dass sich jedes Wesen in dem zeigt, was es fühlt… ohne anzugreifen, ohne zu fordern, ohne zu beschuldigen…!

 

Die Gelegenheit für Antworten geben. Dem Zuhören die Gelegenheit geben(!)… bevor man eine verurteilende, bestrafende und gleichgültige Analyse macht, die verdammt, die bestraft, die die Umgebung, das Nahe… sogar das Intime verachtet.

 

Es ist… –angesichts der gewöhnlichen Ego-Selbstverherrlichung- ist es „natürlich” –in Anführungsstrichen-, dass das Wesen alles perfekt strukturiert hat. Aber nicht auf der Basis der wahrhaften Intention oder Neigungen der Umgebung. Nein! Auf der Basis ihrer eigenen… –dafür gehört man sich selbst, nicht wahr(?)- auf der Basis der eigenen Schlussfolgerungen, ausgearbeitet in Details oder in Zeichen… bei denen es gut ist, sie zu interpretieren(!), aber es (das Wesen) traut sich nicht auszuprobieren und noch weniger traut es sich, in der Handlung das zu zeigen, was es fühlt.

Die Forderung lastet permanent und sie lastet wie gerechtigkeitsliebende… Wahrheit. So sind alle schuldig. Obwohl sich im Gewissen jeder Einzelne für wahrheitstreu hält. Zumindest in der Mehrheit der Fälle.

 

Der Betende Ruf ruft uns durch diese „steinigen” Kombinationen dazu, unsere Manifestationen, unsere Kommunikationen, unsere Zeichen anzulaufen.

Ihnen Authentizität zu geben...!

Dazu, diese „Forderung” zu verscheuchen, die mit sich bringt, andere zu befehligen, die mit sich bringt, andere anzuzeigen, die mit sich bringt, von anderen zu fordern.

 

Die Vorsehung, ausgehend vom Schöpfer Mysterium, fördert uns und verleitet uns zu der verschworenen Gemeinschaft.

Sie zeigt uns, wie die Gewässer des Meeres einverstanden sind. Sie zeigt uns, wie die der Flüsse es auch sind. Sie zeigt uns, wie die Erde fruchtbar, solidarisch ist. Sie zeigt uns diese verliebte Biodiversität, in der sich jedes Element zeigt wie es ist, was es ist.

Sie bittet uns durch jedes Sinnesorgan –Sicht, Geruch, Geschmack, Gehör, Textur-…, dass wir uns einzig in unserer Notwendigkeit zeigen, in unserer Situation. Aber ohne irgendjemanden anzuschuldigen!

Weil angesichts der Schuld, die Schlacht, die Verteidigung eingeführt werden.

Man weiß bereits: jeder Schuldige hat ein Recht auf Verteidigung.

 

Wenn wir dieses wiederholte klagende, fordernde und beschuldigende Verhalten vermeiden, können wir wahrscheinlich, sehr wahrscheinlich(!)… empfangen, einsammeln –während wir gleichzeitig unsere Situation ausdrücken…

Wenn das Saatkorn gut ist, dann versteht es den geeigneten Moment abzuwarten, um zu wachsen…. Und ganz sicher wird es die Erde entdecken und ihm Unterschlupf geben, damit es keimen kann.

 

In Folge dessen ist es eine Notwendigkeit, in dem Moment klar und transparent zu sein, wenn man sich zeigt…, man könnte sagen, dass es „dringend notwendig“ ist.

 

Der Betende Ruf erinnert uns außerdem –an DAS, WAS, an DEN, DER, an DAS, DAS immer da ist: dieses Schöpfer Mysterium. Er (der Betende Ruf) erinnert uns an diesen Beitrag, der inspiriert unsere Beispiele, unsere Worte, unsere Intentionen begleitet.

Darein Vertrauen zu haben bringt mit sich, dass wir wirklich transparent, großartig sind…!

 

Großartig, um die Form, die Worte und die Situation zu finden, in dem das Beispiel, das wir anbieten, angenehm, heiter… und beladen mit genussvoller Notwendigkeit ist, ohne dass es weder klagend, noch fordernd, noch beschuldigend wäre.

 

(2 Minuten Stille)

 

Auf dass der Ausdruck strahlend ist…, so wie der Mond, der uns begleitet, der sofort einen Schritt auf den Tagesanbruch zumacht, der uns schöpft.

 

Dass wir den Schutz der Rechtfertigungen nicht benötigen, die ja immer so vorteilhaft sind. Dass wir nicht die vorgezogene oder kulminierte Vergebung benötigen, um unsere Haltungen zu zeigen…, sondern dass wir vielmehr wie das Meerwasser sind, dass sich an die Küste annähert: es schämt sich nicht, es bereut nicht, es muss nichts rechtfertigen, es bittet nicht um Vergebung, weil es angekommen ist.

Es ist und Es ist da.

 

(3 Minuten der Stille)

 

Sich bewusst werden, dass die Göttliche Vorsehung da ist, um uns mit den Verhaltensweisen, Worten, Formen zu versehen…

Und diese Versorgung mit Möglichkeiten ist da und sie taucht auf und sie füllt uns, wenn man sie anruft, wenn man sie erkennt, wenn man sie ruft. Wenn man umgekehrt sich selbst durch seinen Verstand und sein Gedächtnis fordert, verbirgt, verheimlicht macht man eine Strategie, eine Suche nach Ertrag.

In der Vorsehung ist alles Versorgung. Alles ist erhellend und gebend.

Und in dem Maße wie wir anrufen und fühlen, werden wir aus unserem Zeugnis ablegenden Verhalten etwas machen, auf das man sich wirklich beziehen kann.

 

Unser Leuchten heller machen…

Unsere Farbe und unsere von der Vorsehung bestimmte Nuance zu zeigen…

Die –in Anführungsstrichen- „natürliche“ Forderung beiseitelegen.

 

(4:30 Minuten der Stille)

 

Die Versprechen der Klarheit… und das Verhalten eines authentischen Zuhörens können der beste Beweis dafür sein, die Klagen, die Forderungen und die Schuld verdunsten zu lassen.

Mit ihnen konstruiert man nicht… Man zerstört.

 

 

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