34. Eine mysteriäse Verschwürung bietet uns ihre Dienste an

 

BETENDER RUF

 

Da die Menschheit in dem Bewusstsein unserer Mächte, nämlich zu jagen, zu kultivieren, zu summieren, zu subtrahieren, zu schlagen, zu prügeln, zu laufen, zu fliehen erzogen wird –Befähigungen, die uns unsere Konfiguration und unser Sitz in dem Lebendigen geben-…, wird jedwede Verrichtung, die sich fortschreitend und langsam in der Menschheit entwickelt… zum Kulturgut der Fähigkeit eines jeden Einzelnen.

Jahrhunderte und Jahrhunderte der Bedingungen und Herrichtungen werden nach und nach Abenddämmerungen, Regen, Knospen, Früchte auslöschen… Man könnte meinen, dass… –man könnte meinen-, dass die gesamte Umgebung für uns geschaffen wurde. Man könnte meinen, dass jedwedes Ereignis vorhersehbar, kalkulierbar, kontrollierbar, dominierbar ist …

Und wenn es so nicht ist, dann ist die Antwort: „Na gut, man wird sich daran gewöhnen müssen und… es ist Teil des Lebens!”

 

Unter dem Betenden Sinn beläuft und zentriert sich diese „Selbstermächtigung”        –ein Wort, das immer häufiger vorkommt und immer mächtiger wird- eines jeden Wesens, einer jeden Gruppe auf die Macht! Das Einzige, das in der Lage ist zu verändern, hinzustellen, wegzunehmen, zu regeln… Und sie  hängt von jedem Wesen ab.

 

Die Situation dieser Dimension wird alltäglich und… ausgenommen, dass es irgendein „tok, tok”, irgendeinen Warnruf gibt –in diesem Fall der Betende Ruf-, ist es leicht, das ganze Tun zu füllen, die ganze Verantwortung, die ganze Bezeugung… in der Fähigkeit, in den Ressourcen, in den Mitteln und in den wohlerzogenen und gebildeten Momenten, die man hat.

Wenn man die Dinge so darstellt, dann ist das Resultat, das man für gewöhnlich eine Konfrontation von mächtigen Kräften sieht. Mächte, die sich gemäß  von gesellschaftlichem Pack –ja, Pack- verteilen: Mittlere, tiefe, armselige, Arme, Mittel-Reiche, Bürgerliche, Bürgerlich-Reiche, Reich-Bürgerliche –bufff-…

 

Und es gibt nicht mehr her. Es stimmt, dass die Beiträge der… ‚Entdeckungen’, Anwendungen und übrigen Spiele der Umgebung, also es scheint so, dass wir uns in einer Position der privilegierten Spezies befinden. „Es scheint so”. Aber dieses „scheinen” stürzt herab, so wie man es jetzt lebt- wegen… man weiß nicht sehr gut, wegen welcher Sache, aber wir sagen, dass es so ist: aufgrund eines unschuldigen Virus, der sicherlich in seinem Kopf nicht den Plan trug, nicht den Plan trug, weil man ihn außerdem für eine Sache hält, die… die nicht funktioniert, wenn sie keinen Verbündeten hat.

Oh! Ah…!

Aaahh! Werden etwa wir die Komplizen sein, die die Spezies aufgeben und sie reduzieren, sie an den Händen fesseln, sie kontrollieren, die dominieren will…? Es ist möglich! Man sucht einen guten Sündenbock, der gehorcht, nichts sagt… und wir manipulieren seine Auswirkungen. Warum nicht?

Gewiss ist, dass auf allgemeiner Ebene und mit dem alltäglichen statistischen Auspressen –so viel Macht(!), so viel Macht(!)…- und der Schrecken zerstört die Angst und macht sie zur Panik und er schließt sie in seiner Höhle ein.

So viel Macht! Aber war die Macht nicht mutig? War sie nicht… dreist und überlegen?!

 

Aber nein, vergessen wir nicht, dass die Macht schon so war –oder so ist -, aber sie hat ihre Strategien von „Du Ärmster(!)” und ihre Tarnungen und sie ist dazu in der Lage, nämlich Strategien der Unfähigkeiten und Unmöglichkeiten aufzustellen, um eigenartige –oder einfache- Reduktionen und Kontrollen der Spezies selbst zu erwirken.

Und in dieser ganzen stecken gebliebenen Feier, wenn wir darauf zurückgreifen            –SIE rufen uns zum Beten und wir finden uns ein, also gut-,... wenn wir auf den Betenden Sinn zurückgreifen, dann weist er uns –erstens- darauf hin, dass es in Ordnung ist, dass sich jeder Einzelne mächtig fühlt und als… Sohn des Vaters, der Mama… und seines Landes… und als Repräsentant der bedeutenden Persönlichkeiten seiner Erde. Das ist in Ordnung. Das ist in Ordnung. Irgendwo muss man anfangen, nicht? Und danach, dass man stolz ist auf seine Erziehung, auf sein Wissen, auf seine Fähigkeit, aus sein…. uff! Aber all das ist an einem ‚seeeeeehr’ kleinen Ort des Universums ansässig. Oh ja! An einem Ort, den nicht der Mensch fabriziert hat; den nicht er entworfen hat. Nein. SIE haben ihm diesen dorthin gestellt, damit er da sein kann.

- Wer?

- Ah! DASSELBE, DERSELBE oder DIESELBEN, die die Trauben an Sternen oder die… -bufff(!)- überwältigenden Galaxien oder… wer weiß es schon hingehängt haben!

Schon, aber… den Menschen, der sich der Beherrschung seiner Umgebung sicher ist, scheint nichts zu interessieren. Nein… er hat nicht das Bewusstsein, dass nicht er seine sichere Umgebung gesichert hat. Aber gut, das ist eine metaphysische universalistische Ableitung, die wahrscheinlich wenig Auswirkungen auf das Alttägliche hat.

Na gut, ohne das zu entwerfen –das ist da-… ohne es zu entwerfen geschieht es, dass sich im Alltag die Person Sorgen macht, beklommen ist, deprimiert ist, sich… für Momente freut –aber das ist nicht das Häufigste des Fühlens, und wenn sie sich darin ausüben soll, sich in Beziehung zu setzen, sich zu verpflichten, eine herausragende Position anzunehmen –weil es so dran ist-, wenn das geschieht, dann empfindet die Person für gewöhnlich entweder Stolz und verhält sich als ein Diktator, der alles weiß und alles kennt oder aber sie erschrickt sich… und sie zieht sich zurück und misstraut und sie faltet sich hin zu sich selbst, so als wäre sie eine Socke außerhalb des Fußes.

Manchmal verwechselt man sie mit einem Taschentuch…

Ah!

 

Im ersten Fall der eindrucksvollen Fähigkeit, so wie im Fall der verzweifelten Angst und der Lust zu fliehen, könnte man berücksichtigen -auf der einen Seite wie auf der anderen-, wenn wir die schöpferischen, kreativen, inspirierten  Ressourcen in uns aufnehmen, wenn wir diese Intuition inkorporieren, dieses improvisierte Zeichen, dieses sich tragen lassen, nachdem man das Gebotene oder das Abgeleitete erfüllt hat….; das heißt, wenn wir in unser hochmütiges Arsenal der super Mächtigen oder super Ängstlichen ein bisschen –ein bisschen, eh(?)- das Schöpfer Mysterium, DEN BEFÄHIGER der Überraschungen, DEN ENTDECKER der Emotionen, DEN FÖRDERER der Lieben, DEN… IHN(!) eintreten lassen… dann werden sich die Situationen vielleicht verändern, und der neuerlich Mächtige entscheidet sich denen zuzuhören, die er befehligt oder leitet und der Zugewiesene –um teilzuhaben-, akzeptiert seine Rolle mit Würde, mit Originalität, mit Spontaneität und lässt ab von diesen Losungen wie: „Ich bin nicht in der Lage, ich kann nicht, ich weiß nicht…“ oder der andere sagt: „Was sie mir vor die Füße werfen! Komm schon, ich mache alles! Ich bin Erbe des Kryptonits von Superman. Also wirklich, mir widersteht niemand!”  Wow!

 

Es scheint so, es scheint so, dass es schwierig ist, das Schöpfer Mysterium in unser alltägliches Geschehen zu inkorporieren. Und es scheint sich schon in den Zeremonien, in den Riten, in den… ‚bla‘, in den… ‚bla’ zu inkorporieren.

- In den was?

- ‚Bla’. ‚Bla’ ist... „Ablall”. Hihi! Ein bisschen „Abfall” auf Chinesisch: „Ablall”.

Ja, in diesen feierlichen Ereignissen der Trance, der Zeremonien, von… von diesen Sachen, die man für später organisiert: „Aaaagghh!”… schreien und den Hut wegwerfen oder schnell rauslaufen und sich betrinken oder… Das heißt, diese Dinge, die nicht  andauern, weil vielleicht in diesem Moment die Hymne klingt und man die Hand zum Herzen bringt, aber nach 20 und 4/10tel Sekunden danach sagt man zu dir: „Was ist? Rauchst Du einen Joint?“ Und die Person geht wie ein Lämmchen mit und raucht ihn. Und da sagt man:

- Na gut, und so viel Vaterland, so viel Geschichte, so viel Herz und so viel…?!

- Also, da kannst Du mal sehen! Da kannst Du mal sehen…Wir wurden so erzogen.

Die „großen –sogenannten- Feiern” und all das, also das passt gut. Sie machen sich sogar zurecht, sie ziehen sich an und sie halten eine Parade ab und alle bewegen sich –wie Kakerlaken- in derselben Art und Weise. Und sie kommen zurück und sie grüßen und sie küssen den Lappen von diesem Vaterland und sie machen weiter und „Ooohhh!” Und außerdem sind sie in der Lage in den Krieg zu ziehen, zu töten und dass sie getötet werden… Und hör mal! Da sagst Du: „Hör mal, was… was für eine  Sache, nicht?!”

Bis dahin kommen wir.

Aber es ist so, dass wir uns die Mehrheit, die Mehrheit der Mehrheit der Zeit nicht in diesen Zeremonien befinden… „Ooohhh!”, sondern, dass wir uns befinden in:„Guten Tag”; „Guten Nachmittag”; „Guten Abend”; „Wie steht’s?”; „Wie geht es Dir?”; „Wie läuft es bei Dir?”… und so…

Ja, wir sind da drin. Und es ist „darin“, wo heute der Betende Sinn Auswirkung hat. Es ist „darin“, in „dem alltäglichen Brot“: in der Mini Verpflichtung, in dem Mini Dasein, in dem Mini Entscheiden, in dem Mini Meinen, in dem Mini Teilen. Dort.

Dort gibt es eine große…(!)... einen großen, großen(!)... Nachrichtensprecher. Ja. Ein großer, großer Nachrichtensprecher, welcher das Schöpfer Mysterium ist.

 

Wir stellen uns vor –um eine Idee zu haben-, dass jedes Mal, wenn wir ein Gespräch teilen oder ein… also in der Umgebung gibt es –so wie in den Comics- ein enormes Brötchen, nicht wahr(?)- von einer mysteriösen Verschwörung, die uns „ihre Dienste“ anbietet.

- Wie bitte?

- Ja, sie bietet uns ihre Dienste an…, um uns zu beraten, um uns zu ermutigen, um uns zu erleuchten, um uns zu stimulieren. Man muss sie lediglich akzeptieren.

Ah! Wenn wir uns jedoch selbstgefällig und „selbstfähig” fühlen, fliegt das Brötchen –das heißt, das, was so, so groß ist, das mit uns in Verbindung steht- wie ein Luftballon davon.

Vielleicht wäre es falsch zu sagen, dass „er wegfliegt”. Aber er bleibt leblos da. Weil unsere Position noch nicht in der Lage ist, dieses unglaubliche alltägliche, tägliche Ambiente von jedem Schritt, von jedem Wort zu entdecken.

Wenn wir einen Luftballon für jede Handlung einlagern, werden wir das Universum zu unserer Disposition haben.

Wenn SIE uns zum Beten rufen dann deswegen, weil Sie uns Ressourcen geben wollen(!), um zu zeigen(!), um zu lehren, damit wir diese nehmen.

Aber –jeder Einzelne- ist in Gedanken so sehr in seine Ressourcen, in seine Mittel, in seine kleinen Gefängnisse der Resultate vertieft, so… als ob DAS nicht reinpassen würde, so als wäre DAS sehr groß! Und nein. Es ist unendlich groß, aber es ist unendlich gütig und es versteht zu erleichtern, zu trösten, zu begleiten, zu beflügeln…

 

Und jedes Mal, wenn wir uns in der Beklommenheit, in dem Zweifel fühlen… wenn wir jedes Mal, wenn das geschieht, für einen Moment diese grandiose Ressource anrufen, die da ist, damit wir sie einsammeln, dann öffnet manchmal ER selbst den Zapfhahn. Andere Male nicht. ER wartet, damit wir aufwachen. Vielleicht wird ER uns aufwecken.

Wir wissen so wenig! Besser gesagt, wir wissen nichts davon. Aber ER ist da!

 

Es ist eigenartig: Der Mensch, ja, er ist in der Lage, diesen Betenden Hinweis zu erkennen; er weiß es sogar –oder er sagt, dass er es weiß-, aber warum praktiziert er es nicht? Warum beziffert er alles in seinen Ressourcen? Warum nimmt er nicht die schöpferischen Ressourcen… und destilliert sich durch sein Wesen? Warum wird er zum Opfer oder zum Protagonisten eines Ereignisses?

 

Zweifellos sind wir dran, vielleicht wegen dieser ganzen Evolution, die Rolle zu übernehmen, die man uns beigebracht hat, das Studium, zu dem man uns gezwungen hat, die Übung, die man uns vorgeschlagen hat. Ja. Und ich sage „vielleicht”, weil wir uns vielleicht, wenn sich die Dinge anders entwickelt hätten, nicht in dieser Situation befinden würden. Aber wir befinden uns in ihr.  Also müssen wir –als Spezies- einem Drehbuch von dem folgen, was wir uns selbst auferlegt haben... und was wir vererbt haben.

- Ah…!

Also demnach bleibt im Prinzip nichts anderes übrig als zu lesen, noch einmal durchzugehen, zu studieren, zu lernen... Aber wenn wir all das machen –aufgepasst-… wenn wir all das machen, indem wir mit der „Vorsehung” rechnen, indem wir mit diesem immensen Fluss rechnen, der bereit ist, sich hin zu uns zu destillieren; wenn wir das machen, indem wir mit IHR rechnen, werden die Resolutionen, die Ereignisse ganz anders sein.

Aber aufgepasst(!), wenn wir sagen „anders” oder „ganz anders” bedeutet das nicht, dass sie nach unserem Geschmack sein werden. Ahhh, nein, nein! Es kann sein, dass das manchmal so ist, aber in der Mehrheit der Fälle nicht. Weil wir ausreichend durch uns selbst kontaminiert sind, dass jedweder Beitrag, so destilliert er auch sein mag, uns nicht unausweichlich zum Erfolg, zum Triumpf führen wird. Nein. Vielleicht bringt er uns zum Misserfolg –vom menschlichen Gesichtspunkt aus, klar.

Und das ist ein anderer der Faktoren, wegen dem das Wesen nicht vertraut –oh, oh, wie hässlich(!)-… Es vertraut der Schöpfung nicht, es vertraut nicht dem Schöpfer Mysterium, nicht dass DIESES ihm irgendeinen Vorschlag oder irgendeine Sache machen wird, die es nicht… die es nicht so gut dastehen lässt, wie das Wesen es wollte.

Es ist eigenartig, wir haben uns zu dem Punkt gebracht „nach unserem Geschmack“ zu fordern und zu bitten: „Gib mir Klarheit angesichts der Dunkelheit in einem Verstand!” „Gib mir Glanz angesichts meiner Handlung!” „Gewähre mir das Privileg der spontanen kreativen und heilenden Kunst! Aber sofort! Bitte, weil ich es Morgen benötige.“ –Wow(!)-. „Vergiss nicht, dass ich im Stepptanz ein bisschen schwach auf der Brust bin. Wenn es Dir nichts ausmacht, gib mir ein bisschen von… eh(?), damit sich der Geist von Fred Astaire in mir inkarniert und selbstverständlich der von Judy Garland, weil das auch etwas für sich hat!“ Oh!...

Und so ist es, wie sich das Wesen öffnet und bittet. Also klar, angesichts dessen ist es, als ob das Schöpfer Mysterium zögerlich würde, es wird ein bisschen… also so nicht, so als ob es „eher nicht sein wird“.

Klar, angesichts dessen, also wenn der Betende sieht, dass sein „Bitten als Hörer” nicht von DEM SELIGEN gehört wurden, also… hört er auf zu beten und hört auf sich anzuvertrauen. Weil er gesehen hat, dass es keine Resultate gab: er war ungeschickt im Reden und an dem Tag war es noch mehr: er war ziemlich gewöhnlich im Tanzen und an dem Tag fiel er hin.

- Wo?

- Er fiel hin… an dem Ort, wo er tanzen sollte.

- Aah!

- Und das war sehr hässlich!

Ja, es ist hässlich, wenn Du versuchst Deine körperliche Kraft zu zeigen und Du  fällst hin. Wie hässlich!

Ja, klar. Selbstverständlich, die Sanftheit des Publikums wird ganz schnell dein Wiederaufstehen und dein Lächeln von „hier ist nichts passiert“ applaudieren. Also selbstverständlich ist etwas passiert! Was soll das heißen, dass nichts passiert ist?! Wow! Der Fußboden weint vor Leidenschaft! Es ist nichts passiert...? Klar ist etwas passiert!

Aber die Welt, das Leben –diese Worte- halten viel aus. Viel, viel. Die Szenarien sind voll von Misserfolgen. Aufgepasst! Misserfolgen, die durch die Eitelkeit der Interpreten geschmiedet wurden.

Umgekehrt, wenn das Szenario ein Ort der Inspiration ist, ein Ort der Aufnahmen, wo ich einsammeln kann, dann ist unser Vorgehen ganz unterschiedlich.

Vielleicht ist es nicht nach unserem Geschmack oder nach dem Geschmack des Zuschauers, aber was schon stimmt ist, dass das, was rauskommt, authentisch wertvoll sein wird; es wird das Herz füllen und die Seele streicheln.

Von daher, ohne unsere Vorbereitungen gering zu schätzen, ohne sie gering zu schätzen, aber in jedem Moment um diese Prämissen wissend, sollte der Jammer nach der Größe nicht vergessen werden und wenn er ein Verhalten, eine Entscheidung wählt, sollte die Anrufung dort gegenwärtig sein. Dann werden sicherlich…. sicher(!) die Wahlen und die Ausführungen die sein, die sie sein müssen.

Das kleinste Detail mit dem wir zum Zeitpunkt unser Auszuüben rechnen können, die kleinste Aufmerksamkeit wahrzunehmen, wenn wir da sind… tragend, inspirierend, anregend; der kleinste Augenblick uns zu erkennen, dass nicht wir es sind, die die Tür geöffnet oder die gesagt haben oder die vorgeschlagen haben; die Tatsache –das wird jedem schon passiert sein- etwas zu sagen oder etwas zu kommentieren und sich nicht darin zu erkennen, eine Überraschung in der Umgebung zu erzeugen und nicht richtig zu wissen, warum sich das ereignet hat…

Aber nicht nur in diesem Alltäglichen, sondern in dem eigenen internen Monolog, ohne Stimme: in diesem Liebeskummer, in diesen Gefühlen; dort, in diesem Innern, was sich in der Dunkelheit zusammenbraut; in diesem hermetischen Inneren, aber gleichzeitig rekursives Lager der Kreativitäten.

Sind wir denn etwa nicht überrascht –vielzählige Male-, wenn wir dieses oder jenes denken oder fühlen oder das andere? Glauben wir etwa, dass das eine neurochemische Reaktion unseres Dopamins, Serotonins oder des Acetylcholins war? Oder schenken wir dem einfach nur in der Mehrheit der Fälle keine Aufmerksamkeit; es scheint uns ein… „Schau mal, was mir passiert ist“ zu sein.

„Schau mal, was mir passiert ist.“ Aber für gewöhnlich sagt man nicht: „Schau mal, womit SIE mich inspiriert haben. Schau mal, was aufgetaucht ist ohne zu wissen, wie es aufgetaucht ist.“

Wird es die Spur der Schöpfung sein? Wird es der permanente und alltägliche innere Ruf sein, der uns stützt, uns erhält, uns unterhält, uns fördert, uns belebt… das Leben!?... Wird es das sein?

Diese eine Frage kann eine Option sein.

Anstatt zu sagen: „Es ist(!!)” pflegt man zu sagen: „Wird es etwas so sein, dass…?”

 

Angesichts des entschieden Rigorosen der Schöpfung, das sich in unserer Realisierung in Subjektiv transformiert, drängt das Wesen sofort den Zweifel oder das „Aber” auf…

Indem wir den Betenden Sinn annehmen, werden wir zum Echo dessen, was von innen her auftaucht, ausgehend von dem, was sich zufällig im Äußeren ereignet und so sind wir in der Lage zu fühlen. Später dann können wir es in Denken transformieren            –wenn wir es wollen-, aber diese andere Sprache der Liebe der Ewigkeiten „zu fühlen“, die sich in Hülle und Fülle verschwendet und die… steril zu sein scheint.

 

 

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