29. Details

 

BETENDER RUF

 

(5 Minuten der Stille)

 

Wenn wir mit unserem kleinen Blickwinkel der Neugierde, der Forschung beobachten… dann bemerken wir, dass die signifikanten Veränderungen, evolutiv oder nicht evolutiv –damit es eine weitgefasste Meinung für alle gibt-, nach einer Unendlichkeit… Unendlichkeit –um sie in der Zeit auszudehnen- von kleinen Details stattfinden.

Ja. Wenn wir die Details beobachten, welche die ersten primitiven Algen hatten, um diese ganze Biodiversität, die uns umgibt, darzustellen, sind hunderte von Milliarden von Jahren vergangen. Aber es waren Details: also als der Sauerstoff kam, vorher war es das Kohlendioxid, aber später verändere ich das, jetzt nicht, jetzt suche ich andere Allianzen und dann werden zu wir und kehren zurück zu …

Na gut, heutzutage ist es nicht schwer zu lesen, was erforscht wurde. Obwohl wir wieder darauf hinweisen, dass das eine sehr stereotype und sogar falsche Vision sein kann. Sogar… Aber das ist die Version, die wir haben. Also sehen Sie mal. Wenn –also sie wissen das- im Organismus eine kleine, eine winzig kleine Substanz wie ein Enzym fehlt –etwas, was sich obendrauf befindet, okay(?), aber winzig klein, eine unbedeutende Sache-, also wenn das fehlt –weil sie sich in der embryologischen Entwicklung nicht produziert hat, aus X-Faktoren heraus- kann das in der Person eine spektakuläre Veränderung erzeugen: es kann sein, dass sie (diese Person) nicht wächst, es kann sein, dass sie ihre Intelligenz nicht entwickelt, es kann sein, dass sie sehr früh Krankheiten entwickelt und es kann sein, dass ihr Leben sehr begrenzt ist.

- Und all das wegen eines ganz kleinen Enzyms?

- Ja.

- Ein Detail, nicht?

- Es war ein Detail, ja.

Wir können eine fast unbegrenzte Anzahl an Details beschreiben, die einen Sprung darstellen, wir sagen weder zu Gunsten noch dagegen, aber einen Sprung im Verhalten, in der Sensibilität.

- Und es war ein Detail. Hmm! Eigenartig.

Aber dann ist es so, dass wenn wir dieses menschliche Wesen mit Kopf, Oberkörper, Extremitäten beobachten –dann schon vom allgemeinen Gesichtspunkt aus, d.h., komplett- mit Enzymen, mit unten drunter, mit allem, also als ob die Details da so…

Ja! Es gibt weiterhin Details, aber sie tauchen nicht als Mitwirkende für eine Evolution auf, sondern sie tauchen als  Enttäuschende für eine Verschlechterung auf.

- Ah!

Das ist das Resultat –dort kann man das schon sagen- der Evolution des Verhaltens der Spezies in ihrer Kultur, in ihrer Erziehung, in ihrer Beziehung, in ihren Auffassungen der Dinge. Und wenn es ein Detail war, das bewirkte, dass das Penizillin entdeckt wurde… Und es war nicht gerade Fleming, vorher hatte es jemand anders entdeckt, aber da er nicht den Rang hatte, hatte das keinen Wert. Na gut, aber  „ein Detail“.

Aber wenn wir global die Zeitgeschichtliche anschauen, dann waren die Details des Verhaltens des Wesens im Allgemeinen hin zu seiner Verschlechterung. Und wenige waren hin zu seinem Wachstum, seiner Evolution…

Manchmal –denken Sie einen Augenblick daran, was wir sagen werden, für wen es von Interesse sein könnte- manchmal betrachtet man, nicht? Man betrachtet ohne es zu wollen! Wenn wir sagen „ohne zu wollen”, wollen wir sagen, ohne dass man sich hinsetzt, um zu meditieren und um zu betrachten; nein, man betrachtet, was verstreicht und was geschieht und dann erlebt man einige Überraschungen…!

Klar, später dann ist es sehr schwierig –um nicht zusagen unmöglich-, das mit den Personen nachzuvollziehen und zu sagen:

- Hör mal und dieses Detail, was bedeutet das?

- Neiiiiinnnn! Also Du siehst schwangere Vögelchen.

  • Ach! Das stimmt, die legen Eier. Stimmt ja.

 

Ja. Ohne es zu beabsichtigen entdecken wir mit dem betrachtenden Verhalten Elemente, mit denen wir anfänglich nicht rechnen konnten, dass sie geschehen würden.  Außerdem sind sie manchmal so nahe, dass  selbstverständlich, so wie es in diesen Fällen für gewöhnlich geschieht, also…: „Das ist nicht wichtig, macht nichts.“ Und wir häufen nach und nach korrosive Details an, Details der Rückstände, der Details, die Ideale kaputt machen, Projekte… zumindest verbiegen sie sie –das hängt davon ab, wie stark diese Projekte, diese Ideale, diese Phantasien sind.

Und all das bietet uns… –all das weiß man, anscheinend entdecken wir nichts- bietet uns das Gebet von heute, so… so als ob es „mit sich selbst sprechen würde”.

- Das Gebet mit sich selbst sprechen? So?

Aber man hört es. D.h., besser gesagt, man kann es hören. Etwas anderes ist es, es zu hören.

Und es gibt uns zu verstehen, dass wahrscheinlich, wahrscheinlich –klar, vom Gesichtspunkt des Zuhörers aus-, wahrscheinlich, wenn man die Aufmerksamkeit (span. ‚detalle‘) hätte –die Liebenswürdigkeit (span. ,detalle‘) eh(?)- zuzulassen zuzuhören, sich tragen zu lassen, sich –es ist ein kleiner Moment(!)-… durch DEN imprägnieren zu lassen, DER ruft –DER ruft: Betender Ruf-, dann könnte unser Verhalten, unsere Position vielleicht…  sie könnte sogar eine Kehrtwendung machen.

- Eine Kehrwendung? So viel?

Ja, aber man beabsichtigt das nicht. Aber das könnte sogar eine Kehrwendung in unserer Lebensposition, der Disposition bewirken.

Wenn wir sagen „eine Kehrtwendung”, dann sagen wir weder positiv noch negativ. Das Gebet versteht davon nichts. Wenn wir sagen „es versteht nichts davon, dann bedeutet das, dass es sich auf einer anderen Ebene befindet. Danach kann das für die Person negativ sein und sie in eine Kehrtwendung hin zu etwas bewegen, was sie nicht erwartet hat und was ihr später nicht gefiel oder umgekehrt, es kann sie zu einer Kehrtwendung bringen, die sie nicht erwartete und die ihr neuartig vorkommt.

Aber auf jeden Fall ist das Wichtige –weil es dazwischen eine Unendlichkeit gibt-, dass es „ein Detail” war; es war ein Detail dieses Betenden Rufs, der einen Mechanismus des Überdenkens, des… ermöglicht hat.    

 

Ein Weiser sagte: „Gebt mir einen Drehpunkt, und ich bewege die Erde”, –damit meinte er den Hebel. Und er hatte Recht: einen Drehpunkt: einen Punkt; einen Drehpunkt!

- Einen Punkt?

Ja. Genauso könnte ein Akupunkteur sagen: „Gebt mir einen adäquaten Punkt und Ihr werdet sehen, wie sich die Dinge unglaublich verändern können.“

- Einen einzigen?

- Einen einzigen!

Klar, man muss es glauben. Das ist ein Detail. „Ein Detail.”

Also ist es so, dass man eine Dosis Glauben haben muss.

- Ach! Also ist das nicht intravenös.

- Nein, nein, nein. Es tritt durch einen anderen Weg ein.

 

Das Detail des Gläubigen ist diese Positionierung zu wissen, dass Beten eine Nahrung ist. Ja. Es ist die Stütze. Weil es die Ressource ist… –es wird selbstverständlich andere geben; das Schöpfer Mysterium erschöpft sich nicht. Aber innerhalb unserer Kleinheit ist es die Ressource, die es uns erlaubt, uns mit der Schöpfung in Einklang zu bringen und um unserem Leben ein kreatives, klares Verhalten zu geben.

„Klar”: ohne Mittel (span. ‚sin medias’), ohne Viertel (span. ‚sin cuartas’), ohne die Hälfte eines Viertels (span. ‚sin mitad de cuarto’)… und eine Hälfte eines Viertels der Wahrheiten.

Ja. Wenn unser Glauben betend belebt wird und wir uns in eine Schöpfung eingetaucht fühlen, wissend, dass SIE uns umsorgen, wissend, dass SIE uns in den besten Positionen anordnen, damit wir unsere besten Fähigkeiten einbringen können       –die SIE uns gegeben haben(!)-, also dann muss ich jedwedes Detail –wenn ich mich auf dieser Basis befinde-… dann muss ich jedwedes Detail aufnehmen, weil es nährt. Und wenn ich das aufnehme, ob es mir nun mehr oder weniger gefällt… das Elend wird schon kommen.

- Elend?

Ja: „Elend.” Jedes Mal, wenn eine Person ein betendes Detail aufnimmt –wenn sie gläubig ist- und ob es ihr nun gefällt oder nicht, was sie hört –vor allem, wenn es ihr nicht gefällt-, unterwirft sie dem Schöpferischen das Elend ihres eigenen Geschmacks. Ja: diese Anhäufung der Rückstände, die man zurücklässt und zurücklässt und die sich nicht aufklären. Denn Rückstände wird es geben, aber die kann ich aufklären, nicht wahr? Aber man lässt sie zurück, man lässt sie zurück…

Glas für Glas wird der Herr zum Alkoholiker. Und er unterlässt und unterlässt… Ich will damit sagen, dass er daran denkt, es eines Tages zu unterlassen, aber er hört nicht auf: „Er unterlässt es, er unterlässt es”. Und das wird ihn verminen, es wird ihn verminen. Und eines Tages rutscht er aus, anderntags ist er taktlos und knallt zusammen… Cosas!

- Pech, nicht wahr?

Neiiiiinnn, bitte! Respektieren Sie das Glück. Das war kein „Pech”, das war eine Anhäufung und ein fortschreitender Haufen an Rückständen, die damit kulminieren, die kognitive Fähigkeit des Wesens zu blockieren.

Irgendwann wird man das mal ernst nehmen müssen oder etwa nicht. Kurz und gut! Wofür! Nicht?

Aber Detail für Detail werden die persönlichen Geschichten reisen und sie werden zu großen Handlungs-Rückständen, so dass jedwede Sache, die in ihre Sphäre fällt wie ein schwarzes Loch ist: sie verschlingt es, sie übertreibt es, sie dramatisiert es, sie jagt ihm Angst und Schrecken ein…

Aber es ist ein Detail… ohne Wichtigkeit.

Es ist offensichtlich, dass Sie alle wissen, dass auf der Basis der belanglosen Details… –na, ja, so nun auch nicht, oder(?)-, eingeäschert wurde, das heißt, dass man 6 Millionen verbrannt hat –und nicht wegen des Covid, sondern weil sie Juden war. Sie haben sie nicht… sicherlich haben Sie sie nicht gezählt, nicht wahr? Na gut! Also  vielleicht waren es 5.320.000 –wenn man dem Grundton der Regierung folgt. Sie haben sie verbrannt! Aber sie haben sie verbrannt, bis sie sie getötet haben.

- Ach ja?

Ja. Sie haben auch Hunderte von Zigeunern, Hunderttausende von Christen vernichtet… d.h., dass es eine sehr sachkundige Vernichtungs-Maschine war.

Das war gerade einmal vor kurzem, 1940 und etwas. Vor einem Moment. Man unterstellte, dass nach all dem… na gut, dass danach alles viel besser gehen würde. „Man unterstellte das.”

In „kleinen Details” teilten sie sich die Welt auf.

- Hör mal, und warum das Detail der Juden und der Zigeuner?

- Na also…!

Und es ist eigenartig, weil es eine Geschichte gibt –die wahrscheinlich stimmt-, dass Adolf Hitler überlegte, die Zigeuner als eine andere Rasse aufzustellen, nicht um sie zu verbrennen, sondern um sie zu behüten. Das war eine vorübergehende mentale Störung, klar. Sehr schnell sah er dort irgendein Detail, irgendeinen Gesang, irgendeine Sache, die ihm nicht gefiel und er sagte: „Nichts da! Die auch auf den Scheiterhaufen.

Später dann kamen mehr Kriege und mehr Kriege, und mehr Schlachten und mehr Schlachten, und mehr Mauern und mehr Mauern, und mehr Hunger und mehr Krankheit… kleine Details AIDS, kleine Details von Alzheimer, kleine Herz-Details, kleine belanglose tumorale Details… der Spezies eigene Dinge!

- Ach ja?

Ja. Aber die haben wir bereits assimiliert. Wir haben Zentren für Behandlungen geschaffen, für die Pflege und… palliative Zentren. Genauso! Nettes Wort: „Palliativ.” „Palli-ativ” (span. ‚palia-tivo’). Man weiß nicht, ob sie einem aktiv Schläge (span. ‚palos’) geben oder ob sie einen… eben das, am lebendigen Leib verbrennen, aber schlafend.

- Ahhh! Klar, das ist etwas ganz anderes. Merkst Du das nicht.

Nein, Du merkst das nicht. Sie haben Dich eingeschläfert. Sie können Dich verbrennen oder was auch immer tun.

 

Ja. Vielleicht übertreiben wird. Ganz sicher.

Detail für Detail, Stück für Stück… hat sich eine Zivilisation gebildet, die Detail für Detail, Stück für Stück ein dunkles Internet hat, wo man sich einen Killer mieten kann, um jemanden umzubringen, wo Sie attraktive pädophile Möglichkeiten finden können… Das ist das! Das wird nicht geschlossen, das wir nicht verfolgt… Man weist darauf hin, dass es dunkel ist, das schon.

In diesem blöden Beispiel. Wie viele Beispiele von noch mehr blöden Details können wir beifügen?!

In diesem betenden Monolog, der sich heute gebildet hat wird aufgestellt: „Na gut, und in meinem Glauben, bin ich da eine Ausnahme?” –fragt sich das Wesen. Es kann sein, dass es ja sagt: „Ich bin eine Ausnahme und ich befinde mich in nichts davon. In nichts, aber auch gar nichts davon. Ich bin ein Geist… rein oder fast rein.”

Das kann sein. Sicher.

Aber es kann auch sein –und wahrscheinlich ist es so- dass die Mehrzahl sagt: „Also bestimmt rutsche ich hier aus, rutsche ich dort aus, ich pralle hier zusammen, ich pralle dort zusammen…”

Ohne Absicht… ohne Absicht dramatisieren zu wollen! Nein! Das Drama dient dafür, um eine Situation zu übertreiben und dass die Person sich dessen bewusst wird. Schon die Griechen mit ihren Tragödien machten das und gut, na gut. Schon, aber day per day, Tag für Tag hat das keinen Zweck –ahhhhh(!)- zu schreien und zu sagen: „Wie schrrrecklich!” Neiiiin! SIE haben uns Talente gegeben, SIE haben uns Ressourcen gegeben, um –das schon-, um uns wachsam zu machen: „Und das? Und diese Verhaltensweise? Und dieses Verhalten? Und diese Nähe? Und diese Worte? Huy! Was bedeutet das?”

- Nein! Das ist ein belangloses Detail. Das hat keine…

- Ahhh!

 

Wie einfach(!) –nicht wahr?- Es bedeutet, den Splitter im Auge des anderen zu sehen –und Christus war sehr rücksichtsvoll- und wie schwer es ist, den Balken im eigenen Auge zu sehen. Es ist unglaublich(!), aber es stimmt.

Also kann ich den, jenen, den anderen beschuldigen, dass sie einen Splitter in ihrem Auge haben und alle Welt verteufeln, aber ohne den Balken im eigenen Auge zu sehen. Und wenn es Dir einfällt mit deinem Splitter anzudeuten:

- Hör mal und Du? Und dieses Detail?

- Neiiiinnn! Denkst Du etwa, dass ich wie du bin…!?

- Ach, das ist wahr. Nein.

Die mentalen Radikalismen haben eine geringe kreative Kapazität und noch weniger Glauben. In Folge dessen werden ihre Koordinaten nicht variieren. Die haben  ihnen nämlich eine Gruppe an Freunden erlaubt, an Beziehungen, an Toleranzen und Toleranzen und Toleranzen, die eine Mikrowelt geschaffen haben und der Rest ist… der Rest. Der Rest ist… nicht vorzeigbar, nicht wahr?

Wie wenn man einen Politiker reden hört. Er spricht über sein Projekt und seine Dinge wie etwas absolut Glückseliges. Aber er ist nicht in der Lage etwas in dem anderen zu erkennen. Aber er ist –selbstverständlich- unfähig, seinen kleinen Splitter zu erkennen, unterstellt, dass er keinen Balken hat.

Wir können zweifellos –so wie man sieht- Rückstände aus Details anhäufen und aus ihnen Wurfwaffen machen. Ja. Oder wir können sie weiter unter den Teppich kehren. Das auch. Wir können den Rest verteufeln, damit nicht wir es sind und unsere Freunde. Und selbstverständlich unsere Familienangehörigen. Familienangehörige und Freunde sin unantastbar. Der Rest ist…. psss(!)… pssss!

Das Lied ist nett: It’s a wonderful world. Ja, es ist ein nettes Lied.

Aber es wäre besser, es aufzubewahren, um es in besseren Zeiten zu hören, wenn man sich unter Bedingungen befindet zu fühlen, dass wir teilnehmen, dass wir handeln, dass wir fühlen, dass wir leben…  kreierend(!), kreativ, eine bessere Welt. Wenn demnach das geschieht, dann holen wir das Lied heraus. Währenddessen… ins Archiv.

 It’s not a wonderful world. Not now.

 

(3:30 Minuten der Stille)

 

Indem wir über Details sprechen und mit ihnen weitermachen, bespritzen (span. ‚salpican‘) sie offensichtlich, da es Details sind. Das heißt, es ist so als würden sie rauskommen (span. ‚salen‘) und jucken (span. ‚pican’). Schon der Name sagt das: „sal-pican”.

Ja. Und es ist leicht, dass… So wie eine Anekdote, die sich an einigen meditativen Tagen in Medellin ereigneten: Nach einem Tagesverlauf kam eine Person, um sich darüber zu beschweren, warum wir öffentlich über sie reden würden. Und ich sagte ihr, dass ich sie nicht genug kennen würde, um öffentlich über ihn zu sprechen, aber er fühlte sich nämlich angesprochen… Aber nach einer Zeit kamen ein anderer und ein anderer und schließlich lachten wir, klar, weil es ungefähr 15-20 waren, die sich angesprochen fühlten. Weil es so scheint, dass wir derselben Spezies angehören und es werden gleiche oder ähnliche Ungeheuerlichkeiten begangen –um es irgendwie zu sagen- und klar, das interpretiert jeder Einzelne: „Ah, das hat er wohl wegen mir gesagt.“ „Ganz sicher, das hat er ganz klar gesagt, ohne meinen Namen zu nennen, aber…”

Sehen Sie mal –für die, die sich angesprochen fühlen könnten-, sehen Sie mal auf das Detail von: It’s a wonderful world. Wir dachten an eine Frau, die die Idee hatte, dass wenn man irgendwann einmal von dieser Ebene weggehen müsste, dass man am Tag ihrer Bestattung oder ihres Begräbnisses diese Musik spielt: It’s a wonderful world. Und die Wendungen des Lebens: ein kleines selbstmörderisches Detail und man spielte ihr diese Musik. Klar, es war ihr Wunsch. Welche Sache, nicht!?

Es ist in Ordnungen, sich zufrieden zu geben mit, sich zu beglückwünschen oder sich über schöne, genussvolle, attraktive Situationen zu freuen. Ja, es ist gut, es ist gut. Aber… ohne dass diese Erfahrung im Vergleich zu anderen schlecht wäre müssen wir uns eher Sorgen machen um unseren makellosen, freundlichen, klaren Beitrag, um nicht weiteren Stoff zu liefern für…

Und dass wir wirklich beobachten können, dass wir wirklich sehen können –weil man sehen kann, man betrachten kann- dass das, was wir machen, das, was wir fördern, dass das, was wir sagen ein angenehmes, freundliches, sogar vergnügtes Resultat hat. Und nicht diese Spannung, diese Diskussion, diesen verborgenen Finger am Abzug, der angesichts jedweder Sache abschießt. Aber, na ja, er schießt mit einer beeindruckenden Geschwindigkeit ab! Aber beeindruckend, nicht!? Schneller als „Billy The Kid” und die Revolverhelden. Aber beeindruckend. Das bedeutet eine Sache und danach kommen: Brbrbrbrbbrb…! Na gut, na gut, na gut, na gut…! Beeindruckend die Fähigkeit abzudrücken, die das menschliche Wesen hat, wenn ihm etwas nicht gefällt! Du lieber Gott!

Das ist die Welt, nicht wahr(?), die fabriziert wird, aber man kann auch eine andere fabrizieren, die uns „in Details” der Betende Sinn andeutet, in dem man nicht bellen muss, in dem man nicht sofort schießen muss, sondern warten… betrachten… beitragen…

Wir könnten also damit kulminieren zu sagen: „Ein Detail bitte. Eins! Nur ein einziges.“

 

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