Die besten Momente... sind die besten Närhstoffe

 

BETENDER RUF

 

Die besten Momente… sind die besten Nährstoffe. Mit „Momenten”… sind jene Erlebnisse gemeint, die uns gefallen und… die andauern(!). Dergestalt, wenn man sie          –die besten Momente- heraufbeschwört, nähren wir uns wieder durch sie.

In der ‚ohne-Zeit’ der Erinnerungen, als wir uns von dem Moment ernährten, fragen wir uns… unweigerlich:

Was hatten jene Momente…, die unauslöschlich sind, die markiert sind, die, wenn wir sie heraufbeschwören, in uns lachen oder Weinen oder… produzieren? Was hatten jene Moment,  was andere –viele andere mehr(!)- nicht hatten? Und dass ich mich an sie erinnern kann, sie mich aber nicht… nähren!“

 

Das bedeutet, dass es Momente gibt, die nähren und andere nicht. In der Mehrzahl der Fälle stellen die, die nicht nähren „unser alltägliches Brot” dar.

Das bedeutet, dass wir nicht gut genähert sind. Oder wenn wir es noch mehr verfeinern wollen können wir sagen, dass die Speise „unser alltägliches Brot” ist und dass die „guten Momente” Nährmittel sind.

Diese Momente, die nicht vorbeigehen, sind die, die uns nähren und unser alltägliches Brot verpflegt uns, es… na gut(!), es erhält die Form –hmmm(!)-…; es verbirgt die „existentielle… Anämie”.

Und es ist… –wenn wir dem Faden der Frage folgen- und es ist signifikant, dass diese Momente, die nähren… was hatten die? Wenn ich sie mit anderen vergleiche, was Spezielles hatten die?

Also… so als historische Erzählung nichts Spezielles im Vergleich zu anderen!

Hmmm…!

Also waren es Momente…, die ein Mysterium beinhalten.

Warum… nährt uns jener Moment –der anderen ähnelt(!) und diese anderen Momente… verpflegen uns nur? Was hatten… was hatten diese Momente?

Oder… im Betenden Sinn: Was hat man ihnen beigefügt? Was haben SIE diesen Momenten beigefügt, damit diese ständig bleiben… und uns nähren?

So wie wir vorher gesagt haben, ist es ein Mysterium und wird mit dem Schöpfer Mysterium zu tun haben. Ja, dieses Schöpfer Mysterium, das uns mit Momenten ‚imprägniert’, die uns nähren. Und sie nähren uns, weil es das „Nährende… der Schöpfung ist“, es ist nicht die verpflegende Nahrung. Weil wir wissen, dass dieser Moment… ja(!), den können wir beschreiben, aber er hatte etwas mehr: jenes Mysterium. Und dieses „etwas mehr“ ist… was ihn von der Speise unterscheidet und ihn in nährend verwandelt.

 

Gewiss, die Schöpfung wählt die Momente, die wir benötigen –so als ob es Zufall wäre-, um uns zu nähren.

Und was in diesem offenbarenden betenden Moment noch wichtiger ist: wenn wir… diese „Offensichtlichkeit“ –wir erlauben das Wort- annehmen, werden wir permanent genährt sein. Umgekehrt, wenn er (der Moment) wie eine Anekdote ist, oder wie eine Möglichkeit, oder wie „na gut, ich erinnere mich nicht”…  werden wir unterernährt sein, verpflegt schon.

Und es ist durch den Betenden Sinn, durch den Betenden Ruf, wie SIE uns rufen, um uns zu nähren.

Ein wichtiges Kriterium.

Wenn SIE uns rufen und wir uns einfinden, dann werden SIE uns nähren! SIE werden uns nähren, indem sie uns nach und nach offenbaren, zeigen, anregen …

Und so ist es, wie wir anfangen das zu Leben anders zu sehen! Weil uns dieses Nahrhafte die Augen zu einer anderen Dimension öffnet, es öffnet uns… zu anderen Düften, zu anderen Klängen, zu anderen Berührungen.

Gewiss, unsere Sinne sind nicht dafür da, um zu berühren, zu gucken, zu riechen, zu schmecken und zu hören. Nein, sie sind dafür da… um  Visionen zu haben, um… das Parfüme, das Aroma wahrzunehmen, um die Wonne zu schmecken; um das Unantastbare zu streicheln; um… zu lauschen(!) –mehr als „zu hören“.

Unsere Sinne sind keine einfachen… einfachen Eingangsöffnungen. Sie sind da, um zu transzendieren. Für das, was „erleuchtet werden“ genannt wird, dafür, was Satori, Samadi… genannt wird –so viele Namen(!)…

Deswegen, wenn wir uns durch das Beten nähren(!), werden sich unsere Sinne, unsere Gefühle… und unser Sinn(!)… erneuern, sich wiederherstellen, sich instand setzen.

 

Bewusst… bereit zu sein… das Nährende des Mysteriums wahrzunehmen, wird uns eine Nahrung, einen konstanten Nährstoff entdecken lassen… Es wird aufhören, etwas Gelegentliches oder ein Moment zu sein, um anzufangen… die alltägliche Suche nach dem wahrhaft Nährenden zu sein.

 

 Unter dieser nährenden Erfahrung präsentieren sich uns Dimensionen zu leben, die wir „vorher“  nicht wahrgenommen haben.

Und jeder Tag wird zu einem Moment…! „Jeder Tag.” Es ist kein Moment, der anhielt, an den ich mich erinnere. Ja, die sind da, aber… wenn man zu dieser anderen Realität erwacht, dann ist es… die ganze Zeit ein Wachsein zuzüglich der Träume, die auftauchen können.

Es scheint ziemlich unglaublich…

 

Aber „der, der Augen hat, um zu sehen, der sehe”, wie Christus sagte.

Der, der sie nur zum Schauen nutzt, wird sich… vom Anschein verpflegen.

Der, der in der Lage ist zu sehen, Visionen zu haben, wird sich… von Offensichtlichkeiten nähren; jene, die uns bewegen, manchmal beunruhigen sie uns, manchmal… scheint es uns, dass unsere anspruchsvollen Wurzeln schwanken.

Aber nicht einmal die Pflanze mit ihren Wurzeln steht „dort” fest. Ihr Anschein ist dort, ja, aber durch ihre Wurzeln und ihren Pollen ist sich gleichzeitig auch an anderen sehr weit entlegenen Orten.

Das bedeutet, dass sie in anderen Dimensionen existiert.

 

Wenn wir uns in der Bereitschaft befinden, dann… entführt(!) uns das Mysterium… hin zu anderen Dimensionen… und es wird uns dieses Nährende geben… das es allen gibt(!), das aber nur sehr wenige zu schätzen, zu kultivieren wissen. Und vor allem wissen es nur sehr wenige zu bemerken, woher dieser unvergessliche Moment herkommt!

 

In dem Maße wie wir uns… seines Ursprungs und in seiner Entwicklung bewusst werden, fangen wir an, uns… hin zu anderen unendlichen Dimensionen „zu öffnen“.

 

 

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Die besten Momente... sind die besten Nährstoffe