22. Die Handhabung der Angst ist der dominierten Zivilisation eigen

 

BETENDER RUF

 

(6 Minuten der Stille)

 

Die Furcht, sie scheint da zu sein seitdem, Adam und Eva aus dem Paradies herauskamen… –wir unterstellen das-, wurde durch die Strafen, die kommen würden, eingeführt. Und diese Furcht wurde nach und nach zur Angst. Und von da an pendelte sie. Manchmal sprang sie zum Terror… und manchmal –manchmal- sprang sie zum Horror.

Die Furcht vor Gott wurde für zugehörig und natürlich gehalten: als geschöpfte Kreaturen, die auf der Basis dieser Furcht ihre Defekte korrigieren… und je nach Geschehen belohnt und bestraft werden.

In dem Maße wie das Wesen beginnt zu kennen, zu wissen, zu verstehen, sich als unabhängig versteht, lässt es nach und nach das Urteil Gottes… –es lässt es dort in einem Versteck- fast bis dann, wenn der Horror kommt.

 

Und so kam es, dass die Angst nach und nach für ein Zeichen der Wachsamkeit, der Vorsicht, der Aufmerksamkeit vor der Angst gehalten wurde…

„Angst hält den Weinstock” –sagt das Sprichwort.

Aber es war nicht mehr so sehr die Angst vor dem Göttlichen, sondern vor allem die Angst gegenüber… dem Ähnlichen, gegenüber der eigenen Spezies. Die theoretischen Plünderer wurden kontrolliert oder domestiziert oder in den Zoo eingeschlossen… logisch.

Und so ist es –sagt die Literatur- „der Mensch wird zum Wolf für den Menschen.“Und unglaublicher Weise ist der erstrangige Plünderer der Menschheit die Menschheit selber.

 

Der Betende Sinn versetzt uns auf diese Ebene, damit wir betrachten wie… wie unser Verhältnis mit der Umgebung die elementarsten Ökosysteme in Unordnung gebracht hat. Und ja, ja, ja: es gab Angst vor Ausströmen von Radioaktiver Energie, vor Atombomben, es gab … –na gut, „es gab”, es gibt- Angst vor den Wirtschaftskriegen; es gab –und es gibt- Angst… vor den bakteriologischen Kriegen; es gab –und es gibt- Angst… vor den Tsunamis und den übrigen Naturkatastrophen.

Es scheint so, als würden wir in andere Epochen zurückkehren, mit anderen Protagonisten, aber mit ähnlichen Ängsten oder Terror und Schrecken.

 

Andererseits wurde die Angst durch die Spezies selbst für frei erklärt, wodurch jeder Einzelne das Recht hatte, Angst wegen jedweder Situation zu fühlen.

Und so ist es, dass in der Konfiguration der Charaktere –oder des Charakters, um genauer zu sein- und vor allem in der Evolution des Bewusstsein, die Angst da wie ein Luftikus, wie ein Opportunist steht… der –sehen Sie mal genau hin- die Sicherheit garantiert.

Ohne die Angst gibt es keine Sicherheitsmittel. Und wenn es keine Sicherheitsmittel gibt, Horror… !

 

Die Theorie des Verschwindens der Spezies wurde –und wird angeführt- zumindest mehrheitlich: Die Ausrottung, in der nicht die Ausrottung der Dinosaurier oder anderer betrachtet wird, sondern jetzt bezog man durch diese Ängste das menschliche Wesen mit ein. Selbstverständlich wird dieser fortschreitende Stil der Autorität, der Herrschaft, der Kontrolle…, welche das menschliche Wesen über alle Spezies und über sich selbst ausübt, ausreichend Angst, Terror und Horror erzeugen, je nachdem wie er vorgeht… Und infolgedessen wird er Mechanismen der Sicherheit entwickeln, die ganz offensichtlich auf dem Angriff beruhen.

Und so steht die Menschheit heute, im reinsten mittelalterlichen Stil einer allgemeinen Angst gegenüber, einer Ansteckung der ‚Angst, die bereits mehr als 100 Länder erreicht. Und die zweifellos bereits Geschichte ist. Sie wird schon in die Geschichte eingehen…! Vielleicht als das imminenteste und offensichtlichste Beispiel der Ausrottung. Obwohl –obwohl- die Zahl der Tode keine 350.000 Personen übersteigt. Aber wenn wir mal genau hinsehen ist der Umgang mit dieser Angst ausreichend wichtig, um sie zu generalisieren.

 

Sofort andere assimilier bare Ängste wie die Tuberkulose, die Syphilis… Und ganz offensichtlich all die „Mückennetze”, die, die von dem gefährlichsten Plünderer herrühren, welche die Mücken ist –die kleinsten-, die offensichtlich Dank des Lebensstil des menschlichen Wesens zum Beispiel die Malaria transportierten, fördern und entwickeln.

- Gibt es eine generalisierte Angst, einen generalisierten Terror und Horror wegen der Tausenden von Toten durch Malaria jedes Jahr oder alle drei Monate oder…?

- Nein.

- Warum nicht?

- Mensch! Weil sich das in Afrika abspielt und… und an irgendeinem Ort von Südamerika(!), aber…

- Ah…!Die Handhabung der Angst ist der dominierenden Zivilisation eigen …

- Und wie, wie soll man diese Angst bekämpfen? Wie kann man die Verteidigung sichern?

- „Absondernd.” Im reinsten Stil des Leprösen. Im reinsten Stil der Pest, der Cholera…

- Haben wir keine Ressourcen für…?

- Nein!

- Haben wir nicht…?

- Nein!

 

Und so ist es, wie sich als… –wahrscheinlich als Probe- begründet, dass das Wesen Angst vor dem anderen Wesen hat. Aber vor „dem anderen“ ist vor „vor allen!“

„Alle” ist: Brüder, Väter, Freunde, Bekannte…

Es waren gerade einmal drei Monate ausreichend, um eine globale Angst und eine generelle Absondern zu erzeugen, ein globales Verbot… und abwarten…

 

Es schien als eine Plage, die vorübergehen würde. Und sicherlich wird es so sein, weil es tatsächlich bereits klare Zeichen gibt, dass sie abnimmt.

Aber die Spezies ist „sensibilisiert” –nie besser gesagt, im weitesten Sinne des Wortes. Und sie hat Antiköper entwickelt. Was für ein Name, nicht wahr(?): „Anti-Körper.“ Unser Körper erzeugt Antikörper. Das ist sehr wissenschaftlich, aber gleichzeitig ist das sehr sozial. Wir können das in das soziologische, politische und wirtschaftliche Terrain bringen.

Die Sensibilität hat sich verschärft…

Die Angst wurde zum Terror…

Die Verteidigung im Namen der Sicherheit wurde zur Absonderung…

Und die Spezies sondert sich von sich selbst ab.

 

Und es ist eigenartig: zum Zeitpunkt, die Hilfsmaßnahmen oder Behandlungen anzuwenden, finden wir keine, sondern wir finden… parallele Hilfen für die möglichen Komplikationen, die sie erzeugen.

Ah! Also dürfen wir nur auf uns vertrauen? Auf unseren Körper, der Antikörper erzeugt?

 

Es ist der Moment, dieses Versteck zu rufen, wo man diese Furcht vor Gott aufbewahrt hat, damit er kommt, um…? Oder wie soll man in sich selbst Vertrauen haben, wenn man allem übrigen gegenüber Misstrauen entgegenbringt?

- Ah, das ist eine gute Frage.

 

Ich misstraue, ich kritisiere und… ich zerstöre(!)... alles andere und wenn etwas in meinem Wesen geschieht, kann ich mir dann vertrauen?

Das Misstrauen ist… eine universelle Gattung –nicht(?)-, welches Angst erzeugt, klar

Ach…!

 

(2 Minuten der Stille)

 

Es ist offensichtlich, dass die Kontrolle der Bevölkerung im allgemeinen, durch die individuelle Angst, behandelt mit Mitteln der Sicherheit, der Absonderung als einziges positives Element, um die anderen zu hüten…

„Misstraut den anderen und so werdet Ihr auf Euch selbst aufpassen.“

 

(2:30 Minuten der Stille)

 

Die Schriften sagten: „Unser Beistand ist der Name des Herrn!”

Wenn jetzt herauskommt, dass unsere tatsächlichen Heilmittel unsere Antikörper sind und wir auf sie „relativ“ einwirken können…

 

Werden sich dann die Vorhersagen Dank dieser Ankündigung in Bezug auf den Lebensstil verändern?

Nein.

Auf jeden Fall wird die Angst größer sein, die Vermutung wird permanent sein und das Misstrauen wird kontinuierlich sein. Weil es nicht in der aktuellen Tatsache an sich verbleiben wird, sondern sie wird sich auf alle Sphären unserer Aktivität ausdehnen. Wodurch wir Sicherheit, Sicherheit und Sicherheit suchen werden, „um jeden Preis“.

 

(2 Minuten der Stille)

 

Der betende Sinn durch seinen Ruf lässt uns den wahrhaften Beistand suchen…

 

(3 Minuten der Stille)

 

Wir könnten… diesen Ruf nach Beistand unter dem Motto des vollen Vertrauens anstimmen:

 

HALLELUUUUUJAAA… HALLELUUUJAAAA… HALLELUUUJAAA…

HALLELUUUUUJAAA… HALLELUUUJAAAA… HALLELUUUJAAA…

HALLELUUUUUJAAA… HALLELUUUJAAAA… HALLELUUUJAAA…

 

(2:30 Minuten der Stille)

 

 

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