Unser Beistand ist der Betende Ruf, der uns in den angemessenen Bezugspunkt versetzt

 

BETENDER RUF

 

(7 Minuten der Stille)

 

Der Betende Ruf hat in seinen Veranschlagungen als grundlegenden Spross das Dasein unter dem Vertrauen, unter dem vollen Bewusstsein des Schöpfer Mysteriums, aus dem die Gewissheit zu leben, das Bewusstsein behütet zu sein, die Offensichtlichkeit dessen hervorströmt, dass wir geliebt werden. Nicht verurteilt noch bestraft.

Und infolgedessen aus diesen minimalen –minimalen(!)- Bezugspunkten, die Auflösung der Angst. Wenn wir die Angst erschrecken mit… der Gewissheit unseres Glaubens, Vertrauens, Glaubwürdigkeit, ist diese –die Angst- sehr feige: sie flieht! Sie verschwindet und sie löst sich zwischen der Asche auf.

Sehr wahrscheinlich, sehr, sehr wahrscheinlich ereignet sich die Angst der Spezies aufgrund des Glaubens, dass die Schöpfung bestraft.

Vielleicht, beginnend bei den… Erdbeben, Vulkanen, Regenfällen, Trockenheiten… schaffte all das, was man nicht verstand noch interpretierte, aber was wehtat, ein Bewusstsein der Sünder, der Übertreter. Und infolgedessen die Angst für etwas oder durch Kräfte bestraft zu werden…, die man nicht kontrollieren konnte, die man nicht kannte.

 

Und wenn „etwas” innerhalb des Glaubens offensichtlich ist, dann ist es das Entgegenkommen, die Güte, die unendliche Großzügigkeit, die uns das Leben als Ausdruck des Schöpfer Mysteriums anbietet.

Wenn sie Strafende, Verfolgerin gegen ihre eigenen Kreaturen gewesen wäre(!), dann würde die Spezies schon seit Zeiten nicht mehr existieren.

Aber… aber dieser Grabstein… der die Angst erzeugt, wurde gleichzeitig wie das Bewusstsein zu wissen, zu kennen, zu verstehen, zu interpretieren wuchs… als ein Weg der Unsicherheit übermittelt. Aber dieses Wissen, dieses Kennen, dieses Interpretieren aus dem rationalen Denken heraus und die manchmal spektakulären Errungenschaften… löschte nicht… nein, nein, diese kapitale Angst löschte nicht das Fühlen, die Emotionen, die Zuneigungen…, was gebunden ist an… die Geliebte Liebe der Schöpfung. Durch die Störungen, die das Wesen in seinem Leben machte und in seinem Leben macht, hat sie sich nicht verändert.

Es kann sein, dass es „anscheinend” so ist, aber… sehen Sie mal unser Nachbarland –Italien- befindet sich in Panik(!) –in Panik(!), wegen dieser eigenartigen Ansteckung. Man nimmt an, dass die Kenntnis, das Wissen, das Verstehen…. Nein, nein, nein. „Panik”. Eine der maximalen Ausdrücke der Angst.

Und von ihr aus, also der Rassismus, die Absonderung… die Quarantänen, die uns an die Geschichte der Cholera erinnern. Diese Geschichten, die man wie etwas las, was vorbei ist. Die Pest!

Und indem man diese Geschichten liest, fühlt sich das menschliche Wesen übertroffen und befreit von diesem vergangenen Schmutz! Aber hier lebt das Gespenst neu auf, und es macht das mit einem ungewöhnlich spektakulären Charakter.

Also wenn man fast das HIV-Syndrom vergisst, die Pest, die so in den 80ziger Jahren auftauchte und das Schaden verursachte und weiterhin verursacht… aber es wird bereits als chronisch akzeptiert. Aber der Schrecken und die Angst waren groß. Es ist nur so, dass die Erinnerung überaus zerbrechlich ist.

Früher lebten wir in diesen Breitengraden[1] die Vergiftung durch Rapsöl und die Furcht und der Terror waren… schwierig zu kontrollieren. Währenddessen das SARS –schweres akutes respiratorisches Syndrom- wie… um auszuprobieren erschien: „Mal sehen, hier ausprobierend…”. Und dort, wo man ging musste man zeigen –ohne Kommentar-, dass man kein Fieber hatte und dass man Masken hatte. Es hinterließ eine Folge von… wir sagen „sanft” von ungefähr 800 Verstorbenen –wegen dieser Sache(?)- und dann… also dann vergaß man es.

Und jetzt besucht uns ein Familienangehöriger dieser Ursache mit spektakulären Zahlen, die, wenn man sie wirklich beobachtet, gar nicht so spektakulär, aber schon ausreichend „verwertbar“ sind, um Panik zu schaffen.

Es ist eigenartig: Wenn wir einmal auf die progressiven und steigenden Zahlen des Alzheimers sehen, dann gibt es keine Panik. Da dieser nach und nach kommt und kurz und gut, man muss die Dinge vergessen, also schau mal, es ist eine gute Euthanasie Methode, hübsch und… nicht preiswert, aber man kann schon einfach absondern: man sondert sie ab, man schließt sie ein und fertig.

 

Wie viele Menschen sterben als Folge des Hungers und des Durstes? Wie viele? Wie viele Millionen? Ungefähr eine Milliarde haben keine ausreichende Infrastruktur, um das bescheidene mittlere Alter von 50 zu erreichen, und vorher geht es ihnen schlechter und sie sterben als Folge des Hungers an Infektionskrankheiten… und des kontaminierten Wassers.

Ach! Aber das… –ach(!), klar(!)- das wurde wegen des menschlichen Lebensstils produziert und infolgedessen, nicht dass das gut wäre, aber…. Aber es ist eine unausweichliche Konsequenz des Prozesses des menschlichen Fortschritts.

Vor kurzem sagte und ein berühmter Onkologe, dass jede dritte Person im Laufe ihres Lebens irgendeinen Tumor haben würde und er erklärte uns, dass das eine Konsequenz aus der Evolution und dem Fortschritt des Menschen wäre, und dass das die Rechnung wäre, die man zahlen müsste.

D.h., wir können sagen, dass die Sensibilität in dem Bewusstsein der Angst dann verständlich, akzeptable und chronifizierbar ist, wenn diese durch die direkte Handlung der menschlichen Teilhabe produziert wird. Wenn man aber umgekehrt nicht die Sicherheit von „etwas” hat, so wie im gegenwärtigen Fall, sondern dass alles Vermutungen sind –und man auf die hohe Mathematik wird zurückgreifen müssen, um das zu lösen- also dann wird die Panik offensichtlich.

Es ist so als würde man sagen –im Stil des Anfangs dieses Gebets-, dass diese Angst da ist. Und wenn es keine Verletzung ist, die durch unsere Lebensform zu verbrennen, zu benutzen, wegzuwerfen, zu konsumieren provoziert wurde… etc., wenn sich keine solche Ursache findet, sondern sie sich in Möglichkeiten ohne Gewissheiten verliert, also dann taucht diese überlieferte Angst auf. Und die Strukturen werden schwächer, unsere Beziehungssysteme mit der Umgebung werden arm und es ist der Nährboden für jedwede Zerstörung.

Es ist von Interesse, sich an das Sprichwort von: „Wenn der Bart Deines Nachbarn brennt, dann lass Deinen einweichen” zu erinnern und es mit diesem betenden Hinweis in Verbindung zu bringen.

 

Der Betende, auch wenn es Feuer und Schlacht um ihn herum gibt, weiß, dass unsere Hilfe der Name ist, dass unsere Hilfe… das Schöpfer Mysterium ist.

Das ist das Mittel, das ist die Heilung, das ist… der Weg der Erleichterung. Und nicht die Verrücktheit, dass wir Bestrafte sind oder die Verleumdung zu beschuldigen, zu beschuldigen, zu verfolgen und …

 

So wie als es modern war –noch ist er nicht verschwunden-, aber als der islamische Terrorismus modern war. Das war eine klare Ursache, die man einigen Gläubigen zuschrieb. Aber niemand erinnerte sich an Hiroshima und Nagasaki(!), noch der fliegenden Gefängnisse, noch Guantánamo, noch an gar nichts! Aber der Moslem war der globale Schuldige. Jetzt haben wir die Nationalität geändert. Jetzt wird alles, was mit China in Verbindung gesetzt, für verantwortlich, für schuldig gekrönt!

Und so ist es, wie in der Hauptstadt dieses Reiches[2] –die schon von dieser Welt ist-, Restaurants, Geschäfte, etc., von orientaler Abstammung geschlossen sind; sie wurden zugemacht, sie wurden… nicht geschlossen, aber sie selbst haben sich ausgeschlossen und die Leute sind davor geflohen, dorthin zu gehen… Wie lange wird das dauern?

 

Dieser betende Hinweis versetzt uns vor diese überlieferten Ängste…, die nicht zu unserer Natur passen; angesichts dieser eigenen Beschuldigungen unserer Verzweiflung, angesichts dieser latenten Gespenster, die scheinen immer gegenwärtig zu sein, die sogar in den besten Momenten dort so aus der Ferne pochen, mit der Furcht „dass”… mit der Angst „vor”…; pochen –ja- der Unsicherheiten, des Misstrauens, des Argwohns, der Skepsis, der Vorurteile…

Es gibt so viel, dass  man zumindest überarbeiten muss! Da bei dem Rhythmus, in dem die Spezies geht, nicht viel Zeit bleibt, um das zu verhindern.

 

Abgesehen davon, dass er uns hinweist, ermahnt uns der Betende Sinn aufgrund unserer Herkunft zur Ruhe, Heiterkeit, den Genuss zu schätzen zu wissen, den man lebt, den Genuss, bis wohin man kommt…; die „Erinnerung” dessen, was man erreicht hat, dessen was man lebt, was man gelebt hat.

Und bevor man sich durch die Informationswolke mitreißen lässt –zweifellos manipuliert- mit konkreten… auto-lytischen, unbekannten Interessen…

Weil, also mal sehen, ob nicht…. –und das wird eine andere komplexe Erklärung haben- mal sehen, ob das nicht zumindest verdächtig erscheint, dass der Herr Präsident der Volksrepublik China gestern sagt, dass sich das Land seit 1947 mit der schlimmsten Tragödie konfrontiert sieht: die Errichtung der Ankunft der Macht des Großes Marsches und das Erreichen der Revolution, die eine furchtbare Erschütterung im gesamten Land mit sich brachte.

Und die Frage ist ganz offensichtlich: Und Sie sagen mir, dass das, was jetzt geschieht so schwerwiegend ist, so bewegend wie… 1947? Entschuldig, aber die Zahlen sind nicht, nicht…

- Aber die Zahlen, die Sie rausgeben sprechen von 2.300-2.500 toten und 70.000 Infizierten.

- Stimmt.

- In einer Bevölkerung von 1.4 Milliarden. Stimmt’s?

- Stimmt.

- Ist das ein Motiv zur Panik? Könnten wir… –inquisitorische Frage- könnten wir irgendeine andere Krankheit finden, die diese Anzahl von Toten produziert?

- Ja.

- Ah…! Aber das ruft keine Panik hervor und das…

- Nein.

- Also gibt es Gründe zu denken, dass irgendeine Art von ….

- Ja.

- Und dass das alles einer weltweiten Intrige entspricht.

- Ja.

- Die irgendeine… sucht.

- Ja!

- Ach so…!

 

Infolgedessen können wir zu der –nicht Schlussfolgerung- kommen…, aber schon zu dem Hinweis, dass davor, dahinter, rechts und links eine willentliche menschliche Intervention steckt. Das war kein… ach du meine Güte…!

Erinnern Sie sich daran, als alle Kühe wahnsinnig wurden? Und angesichts des Staunens und der Leerung der Fleischereien und… –klar, vielleicht erinnern Sie sich nicht mehr-, sie entschieden sich, dass die nicht mehr wahnsinnig waren, dass sie die ganzen verrückten geschlachtet hätten. Geschlachtet! Ja. Und sie machten allen englischen Kühen ein Ende –Kühe- und schon sind alle glücklich.

- Schon, aber… es gab auch wahnsinnig in Spanien und Griechenland und in Italien.

- Na gut! Aber sie waren… „relativ”… wahnsinnig.

Können wir uns erinnern –wenn man es uns erlaubt-, dass der Entdecker dieser Krankheit durch Prionen –der Herr Prusiner- darauf hinwies, dass diese Prionen sehr… wie sollen wir es sagen(?), uff(!), unmöglich zu eliminieren waren: weder durch Aufkochen, noch durch Vergraben, noch… also nein(!), und dass sie ganz leicht in die Nahrungskette eintreten könnten? In das Wasser zum Beispiel. Genauso wie sie ihn fast für verrückt erklärten, als er von den Prionen sprach, und dann gaben sie ihm den Nobelpreis, weil es so zu sein scheint, dass es sie doch gab.

Wer hat nicht Furcht gefühlt, wahnsinnig zu werden, nachdem er ein Steak eines Adlers oder irgendeines anderen Tieres gegessen hatte?

Ist die Krankheit verschwunden… so allgemein genannt „Rinderwahnsinn“? Nein. Aber man assimiliert das, man nimmt das an, man konsumiert.

Es scheint, dass die Spezies Mensch ein enormes Schuldbewusstsein hat und ein Bewusstsein der Beschuldigung und des… unverantwortlichen Handelns. Weil, obwohl man um die produzierten Schäden weiß –die sich jeden Tag erzeugen-, besteht man darauf.

Diese kurze Erinnerung der relativ kürzlichen oder sehr kürzlichen Ereignisse müssen uns helfen, die ängstlichen und angesteckten Drohungen zu eliminieren. Und es muss ein Motiv dafür sein, das zu nutzen, damit –zum Zeitpunkt die Bärte nass zu machen-, dass sich dieser und jener… vor allem in Emotionen, in Zuneigungen, in Lieben platziert(!), weil uns das mit dem Schöpfer in Bezug setzt. Und das erlaubt es uns, in unsere Möglichkeit zu vertrauen, und es bringt uns dem näher, uns zu solidarisieren, nicht um uns zu trennen und uns in Ghettos einzuschließen, um uns anzustecken.

 

In dieser Spezies ist es so einfach zu bedrohen, uns zu bedrohen, uns zu erschrecken… dass es bereits eine gewöhnliche Praktik ist.

Anstatt, dass wir uns annähern, solidarisch werden, uns helfen, uns um einander kümmern… taucht der Sinn der emotionalen spröden, wütenden Abspaltung auf…

Und unsere Hilfe ist... dieser  Betende Ruf, dieser Betende Ruf, der uns in den angemessenen Bezug setzt: jenen, der uns das Bewusstsein zu leben ermöglicht, uns zu fühlen, uns zu schätzen, uns anzunähern, uns zu lieben.

 

Hab Erbarmen!

***

 


[1] Mit Breitengaden ist Spanien gemeint

[2] Gemeint ist die Hauptstadt von Spanien, Madrid.